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Trockene Haut Anzeichen, Ursachen und Pflegeempfehlungen

Die Haut gehört zu den wichtigsten Organen unseres Körpers. Sie schützt uns vor äußeren Einflüssen, bestimmt unser Aussehen und gibt uns unseren Tastsinn. Gerät sie aus der Balance, kann sie austrockenen und fühlt sich rau an. Sie spannt, manchmal wird sie sogar rissig oder juckt. Und schließlich kann sie ihre eigentlichen Aufgaben nicht mehr vollständig erfüllen.

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Anzeichen

Trockenheit ist eine der Hauptursachen für Hautbeschwerden.

Feuchtigkeitsmangel in der Haut kann verschiedene Ausprägungen annehmen: von der typischen rauen Oberfläche, über Schuppenbildung und kleinen Rissen bis hin zu Rötungen, Entzündungen, andauerndem Spannungsgefühl und Juckreiz.

Anzeichen trockener Haut
Die ersten Anzeichen, die bei anfänglichem Feuchtigkeitsverlust auftreten, sind:

  • Spannungsgefühl
  • raue Hautoberfläche

Anzeichen sehr trockener Haut

Wenn die Anzeichen nicht behandelt werden und die Haut noch mehr Feuchtigkeit verliert: 

  • Starkes Spannungsgefühl
  • Schuppen
  • Risse
  • Juckreiz
  • Rötungen

Anzeichen rauer und rissiger Haut
An manchen Körperpartien, besonders an Händen, Füßen, Ellbogen und Knien, neigt die Haut zu:
  • äußerst starkem Spannungsgefühl
  • extrem rauer Oberfläche
  • Rissen oder Schrunden
  • intensivem Juckreiz
Trockene Haut kann viele Ursachen haben
Mehrere innere und äußere Faktoren spielen bei trockener Gesichtshaut eine Rolle, die alle zur Austrocknung beitragen.
Hände sind besonders häufig von trockener Haut betroffen
Bei häufigem Händewaschen neigt die Haut an den Händen zu Trockenheit.

Trockene Haut im Gesicht 
Trockene Haut im Gesicht ist besonders unangenehm und kann zur vorzeitigen Hautalterung führen. Sie macht sich zuerst an den Wangen und der Augenpartie bemerkbar. Auch die Lippen sind häufig betroffen, meist im Winter.

Trockene Haut am Körper 
Trockene Haut am Körper tritt am häufigsten an Füßen, Händen und Schienbeinen auf, da sich dort nur wenige Talgdrüsen befinden und diese Areale oftmals vermehrt den Umweltfaktoren ausgesetzt sind. Trockene Haut kann jedoch überall am Körper auftreten.

Trockene Haut kann auch mit einer Erkrankung in Zusammenhang stehen

Xerose ist der medizinische Begriff für trockene Haut. Das Wort stammt aus dem Griechischen: xero bedeutet trocken und osis Erkrankung.

Neurodermitis und Psoriasis weisen als Anzeichen ebenfalls trockene Haut auf, auch wenn genetische Faktoren zusätzlich hier eine Rolle spielen und die Erkrankungen mit anderen Anzeichen wie Entzündung und starkem Juckreiz einhergehen können.

Stoffwechselerkrankungen wie zum Beispiel Diabetes und Nierenerkrankungen wirken sich auch auf den Feuchtigkeitsgehalt in der Haut aus und begünstigen in vielen Fällen trockene Haut.

Welchen Einfluss Diabetes auf die Haut hat und wie Betroffene sich aber trotzdem rundum wohl fühlen können, lesen Sie hier.

  • Bei Keratosis pilaris (auch Reibeisenhaut genannt) und Ichthyosis handelt es sich um Verhornungsstörungen. Die Haut fühlt sich in beiden Fällen trocken, rau und uneben an.
Trockene Haut ist häufig die Folge eine Erkrankung
Zwischen einigen Erkrankungen, zum Beispiel Neurodermitis oder Psoriasis, und trockener Haut besteht ein Zusammenhang.

Zusammenhang zwischen trockener, empfindlicher und sehr empfindlicher Haut

Trockene Haut ist häufig auch empfindlich und kann auf aggressive Reinigungsmittel, Seifen oder ungeeignete Kosmetikprodukte mit Irritationen reagieren. Wenn die Barrierefunktion der Haut gestört ist, können Allergene, Reizstoffe und Mikroorganismen leichter in die Haut eindringen.

Allerdings reagiert die Haut manchmal auch empfindlich, ohne trocken zu sein. In jedem Fall sollten Hautreinigungs- und -pflegeprodukte gemieden werden, die z. B. Parfüm enthalten. Das gewählte Produkt sollte für empfindliche Haut dermatologisch getestet sein. Lesen Sie mehr über empfindliche Haut im Allgemeinen und speziell im Gesicht oder am Körper.

Sehr empfindliche Haut, eine schwerere Form empfindlicher Haut, reagiert auf Auslöser, die bei normaler Haut unproblematisch sind, stärker und schneller. Zu den möglichen Auslösern gehören Umweltfaktoren wie extreme Temperaturschwankungen und Luftverschmutzung, psychische Faktoren wie Stress sowie äußere Faktoren wie scharfes Essen, Alkohol, Reinigungsmittel und viele Hautpflegeprodukte. Der Kontakt kann unangenehme Hautgefühle hervorrufen, unter anderem Stechen, Jucken oder Brennen. Bei sehr empfindlicher Haut sollten bekannte Auslöser möglichst vermieden und eine abgestimmte, wirkungsvolle tägliche Hautreinigung und -pflege durchgeführt werden, um die Hautbarriere zu stärken, Irritationen zu reduzieren und für ein angenehmes Hautgefühl zu sorgen. Lesen Sie mehr über sehr empfindliche Haut im Allgemeinen oder sehr empfindliche Gesichtshaut.

Scharfe Reinigungsprodukte sollten vermieden werden
Vermeiden Sie beim Waschen aggressive Seifen - trockene Haut kann empfindlich sein und auf Parabene, Farbstoffe und Parfum mit Irritationen reagieren.
Empfindliche Haut lässt sich von außen häufig nicht erkennen
Im Gegensatz zu vielen anderen Hautbildern weist sehr empfindliche Gesichtshaut trotz des starken Unbehagens nicht immer sichtbare Zeichen auf.

Wenn Ihnen ein Anzeichen Sorge bereitet oder Sie sich unsicher sind, sollten Sie sich an Ihren Arzt oder Hautarzt wenden.

Ursachen und Auslöser

Welche Ursachen hat trockene Haut?

Trockene Haut wird durch exogene (äußere) und endogene (innere) Faktoren verursacht. Es können mehrere Faktoren zusammentreffen, und je mehr Faktoren es sind, desto ausgeprägter können die Anzeichen sein. Wenn die Einflussfaktoren bekannt sind, kann trockener Haut besser vorgebeugt und sie auch wirksam behandelt werden.

Aufgrund eines Mangels an hygroskopischen (feuchtigkeitsbindenden) Stoffen, den natürlich in der Haut vorkommenden Feuchthaltefaktoren (Natural Moisturing Factor = NMF), verdunsten die Feuchtigkeit und feuchtigkeitsbindenden Stoffe aus der Haut.

Zuerst gehen bei diesem Vorgang die Lipide, die an der Hautoberfläche einen vor Verdunstung schützenden Schutzfilm bilden, verloren.

Sobald der Schutzfilm geschwächt ist, kann die Feuchtigkeit verdunsten und die wichtigen feuchtigkeitsbindenden Stoffe können ungehindert ausgeschwemmt werden. Durch diesen Mangel sinkt der Feuchtigkeitsgehalt in der Haut und sie wird trocken. Wenn der Mangel nicht behoben wird, wird das Feuchtigkeitsnetz in den tieferen Hautschichten gestört und die Feuchtigkeit kann nicht mehr so gut in die oberen Schichten transportiert werden – die Haut wird sehr trocken. 

Darstellung natürlicher Feuchthaltefaktoren, die über die Haut verdunsten
Wenn die natürliche Barrierefunktion gestört ist, kann die Feuchtigkeit schneller verdunsten und die Haut spannt, wird trocken und rau.
Darstellung des hauteigenen Feuchtigkeitsnetzes
Das hauteigene Feuchtigkeitsnetz transportiert Feuchtigkeit in die oberen Schichten.

Äußere Auslöser

Äußere Auslöser beeinträchtigen die natürliche Hautbarriere und leiten so den Feuchtigkeitsverlust ein.

Die äußeren Hauptauslöser sind:

Umweltfaktoren

  • Ungünstige Wetterbedingungen – heiße, kalte und trockene Luft.
  • Jahreszeiten – die Anzeichen trockener Haut verschlimmern sich meist im Herbst und Winter.
  • Ultraviolettes Licht (UV) kann die Hautalterung verstärken, ältere Haut neigt außerdem zunehmend zur Trockenheit. Weitere Informationen zu altersbedingter Trockenheit.

Hautpflege
  • Häufiges Waschen und lange, heiße Bäder oder Duschen lösen die Lipide aus dem Schutzfilm der Haut.
  • Eine ungeeignete Hautpflege – es ist wichtig, sich an eine regelmäßige tägliche Hautpflege zu betreiben und Produkte zu verwenden, die für trockene Haut geeignet sind. Es empfiehlt sich besonders, keine aggressiven Seifen zu verwenden, die die natürlichen Fette aus der Haut lösen.

Medikamente
Bestimmte Medikamente und medizinische Therapien (zum Beispiel Bestrahlung, Dialyse oder Chemotherapien) können als Nebenwirkung die Haut austrocknen. Auch harntreibende Mittel gegen Bluthochdruck haben diese mögliche Nebenwirkung.

UV-Strahlung schadet der Haut.
UV-Strahlung kann die Haut altern lassen und infolgedessen trockene Haut verursachen.
Trockene Haut kann eine Nebenwirkung von Medikamenten sein.
Einige Medikamente können trockene Haut hervorrufen.

Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie besorgt sind, dass Ihr Medikament trockene Haut verursachen könnte.

Innere Faktoren

Genetische Einflüsse
Der Feuchtigkeitsgehalt in der Haut wird zum Teil durch genetische Faktoren bestimmt. Bei einigen Menschen besteht eine erbliche Veranlagung zu trockener Haut. Hellhäutige Menschen scheinen häufiger zu trockener Haut zu neigen als Dunkelhäutige. Erkrankungen wie Neurodermitis, Psoriasis, Diabetes und Ichtyosis sind ebenfalls mit einer genetischen Komponente vergesellschaftet und beeinflussen den Hauttyp.

Hormonelle Einflüsse
Hormonelle Einflüsse, zum Beispiel Schwangerschaft oder Wechseljahre, können trockene Haut hervorrufen.

Alter
Mit zunehmendem Alter verliert die Haut allmählich die Fähigkeit, Schweiß und Lipide zu bilden, da die Aktivität der Talg- und Schweißdrüsen nachlässt. Zwischen trockener Haut und Hautalterung besteht ein Zusammenhang, der manchmal ein Teufelskreis ist. Weitere Informationen zu altersbedingter Trockenheit

Ernährung
Ein weiterer Einflussfaktor ist ein Mangel an Nährstoffen, ungesättigten Fettsäuren und Vitaminen. Vitamin C und E spielen für die Gesundheit der Haut eine Rolle.
Lesen Sie mehr über die Einflussfaktoren.

Auch Babys können von Hauterkrankungen betroffen sein
Aufgrund einer erblichen Veranlagung können auch Babys von Hauterkrankungen betroffen sein, zum Beispiel von Neurodermitis, deren Hauptanzeichen Juckreiz und trockene Haut sind.
Im Alter trocknet die Haut aus
Alternde Haut verliert an Elastizität und Dichte, die Haut verliert ihr jugendliches Aussehen.
Weitere Einflussfaktoren

Weitere Einflussfaktoren bei trockener Haut

Gesunde Haut mit einer intakten Hautbarriere ist gut mit Feuchtigkeit versorgt. Die wichtigsten Zusatzfaktoren, die trockene Haut begünstigen, sind oben bereits erläutert. Es existieren jedoch noch weitere Faktoren, die sich negativ auf das Hautbild auswirken können.

Fehlende Behandlung
Wenn trockene Haut nicht gepflegt und behandelt wird, kann dies das Hautbild mit der Zeit verschlechtern. Bei ungeeigneter Hautpflege verstärkt sich die Trockenheit möglicherweise und das Feuchtigkeitsnetz in den tieferen Schichten wird nachteilig beeinflusst. Mit einer speziell abgestimmten Feuchtigkeitspflege können die Anzeichen bestmöglich gelindert werden. Sie baut die Barrierefunktion an der Hautoberfläche wieder auf und transportiert zusätzlich Feuchtigkeit in die tieferen Hautschichten.

Sonneneinwirkung
Auch eine übermäßige Sonneneinwirkung kann auf die Haut austrocknend wirken. Daher sollten Sonnenschutzmittel für trockene Haut neben einem geeigneten LSF auch Wirkstoffe enthalten, die die Haut mit Feuchtigkeit pflegen. Zudem sollten Sonnenschutzmittel und andere Hautpflegeprodukte keine reizenden Duft- und Farbstoffe enthalten, da trockene Haut, besonders trockene Gesichtshaut, stärker zu Irritationen neigt als normale  Haut.

Berufsrisiken
Bei einigen Berufen ist die Gefahr, trockene Haut zu entwickeln, höher. Dazu gehören in der Regel alle Berufe, die eine Arbeit unter extremen Bedingungen (Hitze oder Kälte, z.B. Landwirt, Fischer) erfordern oder bei denen häufiger Kontakt mit Wasser und Desinfektionsmitteln vorkommt (Arzt, Krankenschwester, Friseur) oder Chemikalien (Mechaniker, Reinigungskräfte) eingesetzt werden.

Rauchen
Nikotin und Toxine aus dem Zigarettenrauch können die Durchblutung deutlich verschlechtern: Der hauteigene Stoffwechsel verlangsamt sich. Das bedeutet, dass die Haut leichter austrocknet und vorzeitig altert.

Bei trockener Haut sollte auf geeigneten Sonnenschutz geachtet werden
Sonnenschutzmittel für trockene Haut sollten regelmäßig aufgetragen werden, um die Haut vor den schädigenden UV-Strahlen zu schützen.
Milde Seife schützt die Hände vor Austrocknung
Häufiges Händewaschen kann die Haut austrocknen. Versuchen Sie daher Seifen mit aggressiven Detergenzien zu meiden.

Austrocknung
Die Hautfeuchtigkeit hängt vom Feuchtigkeitshaushalt des Körpers ab. Dadurch erhält bereits trockene Haut noch weniger Feuchtigkeit. Ältere Menschen neigen besonders stark zu Austrocknung, da mit zunehmendem Alter das Durstgefühl nachlässt. Damit die Haut gesund bleibt, sollte jeden Tag ausreichend Flüssigkeit getrunken werden.

Viel zu trinken ist auch gut fürs Hautbild
Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist wichtig, da der Feuchtigkeitsgehalt der Haut vom Wasserhaushalt des Körpers abhängt.
Pflegeempfehlungen

Was tun bei trockener Haut? Unsere Pflegeempfehlungen.

Reinigung trockener Haut

Reinigung trockener Körperhaut
Zur Reinigung trockener oder sehr trockener Haut sollte unbedingt ein Mittel verwendet werden, das wirkungsvoll und doch so sanft ist, dass es die hauteigenen Lipide nicht herauslöst. Im Idealfall sollte es mit natürlichen Feuchthaltefaktoren (Natural Moisturing Factor = NMF), zum Beispiel Urea, angereichert sein, die in der Haut Feuchtigkeit binden. Eucerin UreaRepair ORIGINAL Waschfluid 5% ist ein sehr mildes Produkt für trockene und sehr trockene Haut, das zusätzlich Feuchthaltefaktoren enthält. Es reinigt, ohne auszutrocknen, zum Beispiel bei Diabetes und Psoriasis.

Reinigung trockener Gesichtshaut
Die sanfte Reinigung des Gesichts ist besonders wichtig, da ungeeignete Produkte die Trockenheit noch verstärken können. Das begünstigt die vorzeitige Entstehung von Fältchen und Falten. Eucerin DermatoCLEAN Sanfte Reinigungsmilch enthält einen wirkungsvollen Reinigungskomplex, der sanft zur Haut ist und sie vor dem Austrocknen schützt. Eucerin DermatoCLEAN Klärendes Gesichtswasser entfernt sanft alle Rückstände. Es kann morgens und abends vor dem Auftragen der Hautpflege angewendet werden. Weitere Informationen zur täglichen Gesichtspflege.
Besser kurz Duschen und die Haut hinterher trocken tupfen
Verzichten Sie auf lange, heiße Duschen oder Bäder, bevorzugen Sie kurze Duschen.
Bevorzugen Sie Pflegeprodukte ohne Reizstoffe.
Meiden Sie Hautpflegeprodukte mit Reizstoffen wie Alkohol, Parabenen, Farb- oder Duftstoffen.

Feuchtigkeitspflege trockener Haut

Optimal sind Feuchtigkeitspflegeprodukte für trockene Haut mit Pflegewirkstoffen wie:
  • Urea und Lactat, die das Depot der natürlichen Feuchthaltefaktoren auffüllen. Diese binden Feuchtigkeit in der oberen Hautschicht. Da Urea und Lactat natürliche Bestandteile der Haut sind, sind sie nicht allergieauslösend und selbst bei extrem trockener Haut gut hautverträglich. Es empfiehlt sich ein Mindestgehalt von 5 % Urea. Die Pflegeserie Eucerin UreaRepair beinhaltet Lotionen, Cremes und Salben mit 5 und 10 % Urea, die speziell auf Gesicht, Hände, Füße und Körper abgestimmt sind.
  • Weitere natürliche Feuchthaltefaktoren (Natural Moisturing Factor = NMF) – sie umfassen verschiedene Substanzen wie Aminosäuren und anorganische Salze.
  • Ceramide unterstützen die Wiederherstellung des Lipidfilms, stabilisieren die Hautbarriere und verringern so den Feuchtigkeitsverlust. Eucerin UreaRepair PLUS Lotion 5% und Eucerin UreaRepair PLUS Lotion 10% enthalten beide Urea, Ceramide und und weitere Feuchthaltefaktoren Glucoglycerol.
Cremen Sie sich nach Bedarf ein.
Um dem Feuchtigkeitsverlust vorzubeugen, sollte die Haut regelmäßig mit Feuchtigkeit gepflegt werden.
Bei trockener Haut im Gesicht hilft eine geeignete Pflege.
Eine für trockene Haut geeignete Hautpflege sollte Pflegewirkstoffe wie Urea, weitere Feuchthaltefaktoren und Ceramide enthalten.

Pflege bei altersbedingter Hauttrockenheit

Bei alternder Haut verstärkt die Trockenheit auch die vorzeitige Entstehung von Fältchen und Falten. Lesen Sie mehr zu den Anzeichen, Ursachen und Lösungen für altersbedingte Trockenheit. Der Feuchtigkeitspflege kommt eine noch größere Bedeutung zu, da die Erhaltung der Hautfeuchtigkeit der Entstehung weiterer Falten vorbeugen kann, besonders im Gesicht.

Hyaluronsäure ist ein Molekül, das die Tiefe von Trockenheitsfältchen und -falten verringert. Als hauteigener Stoff ist die Hyaluronsäure ein wichtiger Bestandteil des Bindegewebes. Sie kann viel Feuchtigkeit binden, verbessert die Regenerationsfähigkeit und die Verteilung der Nährstoffe. Die Pflegeserie Eucerin Hyal-Urea mit einer Tages-, Nacht- und Augenpflege enthält Urea, um die Feuchtigkeit zu binden, und Hyaluronsäure, um das Erscheinungsbild der Falten zu mindern.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Behandlung für Ihre Haut geeignet ist, sollten Sie sich an Ihren Arzt oder Hautarzt wenden.

Vermeiden weiterer Einflussfaktoren

Neben einer guten täglichen Reinigung und Hautpflege sollten Faktoren vermieden werden, die zusätzlich zu trockener Haut beitragen. So können die Auswirkungen trockener Haut und der Behandlungsbedarf verringert werden.

  • Trockene Luft vermeiden – bei heißem oder kaltem Klima mehr Zeit in geschlossenen Räumen verbringen und in der Heizperiode einen Luftbefeuchter einsetzen.  
  • Nicht so lange heiß duschen oder baden – schnelle Duschen anstatt langer, heißer Bäder. 
  • Beim Abwaschen Handschuhe tragen, damit heißes Wasser und aggressive Spülmittel nicht an die Haut gelangen. 
  • Kleidung aus natürlichen Materialien tragen (z.B. aus Baumwolle und Seide), die die Haut nicht reizen. Wolle ist zwar ein natürliches Material, kann jedoch die Haut reizen und sollte daher vermieden werden. 
  • Nach Möglichkeit ein Waschmittel ohne Farb- oder Duftstoffe verwenden, da diese nach dem Waschen in der Kleidung verbleiben und trockene Haut reizen können.
  • Verwenden Sie Pflegeprodukte ohne Alkohol, Duft- und Farbstoffe, um Hautreizungen vorzubeugen.
  • Trinken Sie ausreichend Wasser.

Bäder besser nur mit feuchtigkeitsspendenden Zusätzen
Feuchtigkeitsspendende Badezusätze schützen vor weiterer Austrocknung.
Tragen Sie natürliche Materialien auf der Haut
Einige Waschmittel enthalten Farb- oder Duftstoffe – versuchen Sie diese zu vermeiden, da sie die Haut reizen können.

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