Die Kunst des Cremens In drei Schritten zum effektiven Sonnenschutz

Wir kennen die Beauty-Tricks, die unsere Qualitäten ins beste Licht rücken, wissen um die Farben, die uns am besten zu Gesicht stehen, den Duft, der uns schmeichelt. Aber was ist mit dem Sonnenschutz? Neueste Untersuchungen der Eucerin Forschung bescheinigen: Hier besteht noch reichlich Nachholbedarf. Frauen vergessen 14% ihrer Köperoberfläche richtig einzucremen – Männer sogar fast ein Viertel.1 Und das bei einem Thema, das unser Äußeres und unsere Hautgesundheit unmittelbar betrifft! Wer Sonne sicher genießen möchte, sollte die Kunst des Cremens beherrschen: Drei Schritte sind es, die beim effektiven Sonnenschutz entscheidend sind.

Hamburg, 13. Februar, 2017 – Immerhin: Dass die Haut vor gefährlicher Sonneneinstrahlung geschützt werden muss, ist mittlerweile fast jedem bewusst. 80% der Verbraucher verwenden Sonnenschutzmittel, um sich vor Sonnenbrand zu schützen, 65% zum Schutz vor Hautkrebs und 35% gegen Hautalterung.2

Sonnenschutz hat immer Saison

Dass Sonnenschutz das ganze Jahr über ein Thema ist, ist weniger bekannt. Gerade auch dann, wenn uns die ersten Sonnenstrahlen des Jahres in der Nase kitzeln und es wieder besonders viel Spaß macht, an die frische Luft zu gehen, im Lieblingscafé auf der Terrasse zu sitzen oder beim Joggen und Fahrradfahren draußen sportlich aktiv zu sein. Denn jetzt im Frühjahr ist die Haut sonnenentwöhnt und besonders sonnenempfindlich.

Sonnen- und Schattenseiten

Sonne sorgt für Entspannung und gute Laune, sie kurbelt die Vitamin D-Produktion im Körper an, sorgt für einen gesunden Knochenaufbau und ein intaktes Immunsystem. Doch Sonnenlicht ist nicht nur Wohltat, es kann der Haut auch schaden. Die ersten Sonnenstrahlen zu genießen, das ist auf keinen Fall so harmlos, wie man vielleicht glaubt. Sie können nicht nur für unattraktive, brennende Haut sorgen, sondern lassen sie auch vorzeitig altern und steigern das Risiko für Hautkrebs. Richtiger Sonnenschutz ist daher ein Muss – und das keineswegs nur in der Urlaubszeit. Nach einem langen Winter ist die Haut im Frühjahr sonnenentwöhnt und braucht Zeit, um die natürlichen Schutzmechanismen aufzubauen. Sie bedarf daher besonderer Aufmerksamkeit und Schutz, vor allem das Dekolleté und Gesicht.

Mehr als nur UV-Schutz

Es sind nicht nur UV-Strahlen, die unsere Hautgesundheit gefährden. Studien zeigen, dass auch ein Teil des Tageslichts, das sogenannte hochenergetische sichtbare Licht (HEVLicht), einen negativen Einfluss auf die Zellen haben kann.3 Die UV-Strahlung und auch der hochenergetische Anteil des sichtbaren Lichts haben ebenfalls Einfluss auf die sichtbare Hautalterung und eine mögliche Hyperpigmentierung. Auch an einem ganz normalen Tag in der City ist unsere Haut schutzbedürftig. Herkömmliche Sonnenprodukte mit UV-Filter können uns nicht vollständig schützen: Effektiver Sonnenschutz muss vor mehr als nur UVA und UVB-Strahlung bewahren. Die Wahl des richtigen Sonnenschutzproduktes spielt also eine entscheidende Rolle, wenn man bei Aufenthalten im Freien auf der sicheren Seite sein möchte.

Der erste Schritt zum effektiven Sonnenschutz: Die richtige Produktauswahl

Wer Sonne unbeschwerter genießen will, muss seine Haut nicht nur vor UV-Strahlen, sondern auch vor den Effekten des hochenergetischen sichtbaren Lichts, wie beispielsweise der vorzeitigen Hautalterung, schützen. Das funktioniert zum Beispiel mit einem Sonnenschutzprodukt, das eine Kombination aus hocheffektivem UVA- und UVB-Schutz plus biologischen Zellschutz besitzt. Eucerin Forscher haben hochwirksamen UVA- und UVB-Schutz mit Licochalcone A ergänzt, einem bewährten Stoff natürlichen Ursprungs aus der chinesischen Süßholzwurzel. Die Extrakte pflanzlichen Ursprungs reduzieren das negative Potential des HEV- Lichtes und wirken zellschützend. Glycyrrhetinsäure schützt zudem die DNA und unterstützt die hauteigenen Reparaturmechanismen. Die Kombination aus dem direkten Schutz durch UV-Filter und biologischem Zellschutz, der gegen die negative Wirkung freier Radikaler wirkt, bewahrt in der Summe effektiv vor Sonnenbrand, Hautalterung durch UV-Hautschäden sowie HEV-Einflüssen. So können Frau und Mann die Outdoor-Saison unbeschwerter genießen.

Schritt zwei: Lieber klotzen statt kleckern – die ausreichende Produktmenge

Eins ist sicher: Wer an der frischen Luft unterwegs ist, sollte in puncto Sonnenschutz kräftig zugreifen. Großzügigkeit lohnt sich – beim Sonnenschutz also am besten dick auftragen! Für einen wirkungsvollen Schutz sollte auf jede Körperregion ein reichlich bemessener Strang Sonnenschutz aus Creme, Lotion oder Fluid, der von der Spitze des Mittelfingers bis zur Handwurzel reicht, aufgetragen werden. Als Faustregel gilt: Die Menge, die man dazu braucht, entspricht ungefähr der Größe eines Golfballs. Sonnensprays sollten mit 15 Sprühstößen für jede Körperregion angewendet werden.

Der dritte Schritt: Cremen mit Hand und Fuß – die korrekte Anwendung

Mit der Wahl des richtigen Sonnenschutz-Produktes allein ist es nicht getan. Auch wenn es noch so einfach klingt: Richtiges Eincremen ist keine Banalität, es ist schon fast eine Kunst. Ein kleiner Kleks hier, ein Spritzer Spray dort und fertig – das reicht längst nicht aus. Denn ohne richtige Anwendung wirkt der beste Sonnenschutz nicht.

Die vergessenen Partien: Nur geschützte Rücken entzücken

Dass die Kunst des Cremens keine Selbstverständlichkeit ist, zeigt auch eine aktuelle Studie: Häufig werden ganze Körperpartien beim Eincremen schlichtweg vergessen. Es sind besonders die Füße und Hände, die Rückseiten der Arme, die Ränder der Badebekleidung und speziell der Rücken, die beim Sonnenschutz zu kurz kommen – und zwar insbesondere bei den Männern. Denn Männer sind tatsächlich echte „Sonnenschutzmuffel“: Laut Studie vernachlässigen sie beim Eincremen rund 22% und damit mehr als ein Fünftel ihrer Hautoberfläche. Diese Partien bleiben komplett ungeschützt vor gefährlicher Sonneneinstrahlung. Bei den Frauen sind es im Test immerhin noch 14% der Hautoberfläche, die beim Eincremen einfach außer Acht gelassen werden.

Doppelt hält besser

Und wie macht man es richtig? Beim Sonnenschutz gilt grundsätzlich: Lieber etwas öfter, ein Zuviel gibt es nicht. Haut-Expertin Dr. Simone Presto, Senior Medical Advisor Eucerin, empfiehlt das „Think twice“-Prinzip: „Zuerst gründlich und flächendeckend eincremen – und dabei die großen Körperflächen wie den Rücken, aber auch die Füße nicht vergessen. Diesen Vorgang nach etwa 30 Minuten wiederholen. So ist die Haut gut geschützt. Um den Schutzeffekt zu erhalten, sollte das gründliche Eincremen regelmäßig wiederholt werden, besonders nach dem Baden und Abtrocknen und beim starken Schwitzen.“

Grundsätzlich gilt also als Faustregel für den sicheren Sonnenschutz die „PMA“-Formel mit den relevanten Faktoren: Produkt, Menge und Anwendung. Wer den Dreiklang aus richtiger Produktauswahl, ausreichender Menge und korrekter Anwendung berücksichtigt, ist beim Aufenthalt im Freien auf der sicheren Seite.

Sonnenschutz auf leichte Art

Beim Ausflug an den See, Entspannen auf der Terrasse oder beim Sport: Moderne Sonnenprodukte müssen so unkompliziert sein und zu unserem Lebensstil passen. Sie sollen schnell einziehen, keinen Film oder öligen Glanz auf der Haut hinterlassen und vor allem keine Mühe beim Auftragen bereiten. Neben der hohen Effektivität und Sicherheit, die sie bieten, zeichnen sie sich durch leichte Formulierungen aus und lassen sich besonders schnell und leicht verteilen.

Das macht sie gerade für Sonnenschutzmuffel jeden Alters und Geschlechts und dabei vor allem auch für Männer interessant, die fetthaltige, schwere Produkte häufig als unangenehm auf der Haut empfinden – und als Folge ihren Sonnenschutz nicht in ausreichender Menge und auf allen gefährdeten Flachen auftragen, wie die Anwenderstudie zeigt. Mit einem leichten Produkt wird es gerade auch für die Männer deutlich einfacher, ein Bewusstsein für Sonnenschutz zu entwickeln, sich mit seinem Sonnenschutzprodukt wohlzufühlen und es auch regelmäßig zu verwenden.

Schützen mit Köpfchen

Im Trend liegen die neuen, ultraleichten und hochwirksamen Sonnenschutz-Produkte für Gesicht und Körper, mit denen es einfach und unkompliziert ist, für sicheren Schutz zu sorgen. Zum Beispiel die Aerosole, mit denen Sonnenschutz regelrecht Spaß macht. Damit wird auch das mühsame Eincremen der gern vernachlässigten Hautareale, wie des Rückens, ganz ohne fremde Hilfe spielend einfach und zuverlässig erledigt. So kann man sich in Ruhe, am besten gleich am Morgen vor dem Ankleiden, Zeit für den Sonnenschutz nehmen, nach einer halben Stunde den Sonnenschutz auffrischen und dadurch alle Hautpartien effektiv mit einer ausreichenden Menge Sonnencreme schützen.

Aerosole werden besonders schnell von der Haut absorbiert und hinterlassen keine fettenden oder klebenden Rückstände auf der Haut. Einfach aufsprayen und fertig. Schwer erreichbare Hautpartien, wie der Rücken, werden per 360° Sprühkopf zuverlässig bedient und auch behaarte Körperregionen zuverlässig geschützt – das beste Argument, um Sonnenschutz zum Beispiel auch „an den Mann“ zu bringen.

Wissenschaftliche Studie zu HEV-Licht:

Nachweis des antioxidativen Effekts von Licochalcone A bei HEV-Licht

Im Rahmen einer doppelblinden, vehikelkontrollierten wissenschaftlichen Studie an zehn gesunden Probanden im Alter von 24 bis 56 Jahren mit Hauttyp II oder III wurden drei definierte Testfelder auf dem inneren Unterarm vorbehandelt: mit UV-Schutzlotion mit Licochalcone A, mit UV-Schutzlotion ohne Licochalcone A und ein Testfeld blieb unbehandelt.

Es erfolgte eine standardisierte Bestrahlung mit HEV-Licht. Als Marker für den negativen Einfluss des HEV-Lichts diente die Messung der Carotinoide. Ohne UV-Schutz kam es zu einer signifikanten Abnahme, wohingegen die Kombination aus UV-Schutz mit Licochalcone A die Haut vor der Abnahme der Carotinoide schützen kann.

Eucerin Fachinformation 2017, Hochwirksamer Sonnenschutz. S. 11
1Interne Beiersdorf-Studie 2016: Addierte Anwendung von Sonnenschutzprodukten bei 52 Testpersonen (29 Frauen, 23 Männer)
2Umfrage der DAK-Gesellschaft mit dem Meinungsforschungsinstitut forsa/Berlin
3Liebel F et al. Irradiation of skin with visible light induces reactive oxygen species and matrix-degrading enzymes. J Invest Dermatol. 2012;132(7):1901-7.

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