Eine Freundschaft fürs Leben

Hamburg, 01. März, 2017 – Eine Studie* von Eucerin zeigt, warum und wie sich die Einstellung der Verbraucher zum Sonnenschutz verändert und weshalb der Trend zu Beratung, hohen Schutzfaktoren und Produkten aus der Apotheke geht.

Outdoor–Sport trimmt das Image

Heute schon gejoggt? Eine Fahrradtour gemacht, vielleicht ein Partie Golf gespielt oder ein Tennismatch gewonnen? Laut einer aktuellen Studie des Internetportals Statista treiben 40,6% der Deutschen zwei- bis dreimal pro Woche Sport, 27% sogar an vier und mehr Tagen. Wer will schon als Couchpotato gelten? Es gehört zum Lifestyle, draußen sportlich aktiv zu sein. Bewegung fördert Form, Gesundheit und nebenbei auch das Image. Mehr als 80% der Apotheken- und knapp 70% der Drogeriemarkt-Kunden bewegen sich laut Eucerin-Umfrage häufig an der frischen Luft. Outdoor-Aktivitäten betreiben etwa 75% der Apotheken-Kunden und 64% der Vergleichsgruppe.

Beratung erwünscht

Der Trend geht eindeutig zu Sportarten, die das Fitness-Programm mit Landschaft und Frischluft zu einem perfekten „healthy living“–Erlebnis machen. Es entspricht dem neuen Bewusst-Sein der Verbraucher, für die der Gesundheits- und Naturaspekt in allen Bereichen immer wichtiger wird. Dies gilt auch für die Wahl der Sonnenschutzprodukte. Hier geht die Entwicklung zu verträglichen Wirkstoffen und vor allem zu kompetenter Beratung. Angesichts eines unüberschaubaren Angebots suchen Verbraucher fachkundige Empfehlungen zur Auswahl des richtigen Sonnenschutzproduktes, auch aus Sorge um mögliche Hautreaktionen. 72% der Apotheken-Kunden legen Wert auf Information und fachlichen Rat, weil sie gezielt nach Produkten suchen, die ideal zum eigenen Hauttyp passen. Damit sind sie im Hinblick auf eine hohe Schutzleistung bei Outdoor-Aktivitäten und auch bei der Produktverträglichkeit auf der sicheren Seite.

Der neue Anspruch

Die Käuferschicht in der Apotheke hat sich – bedingt durch die neuen Lebensgewohnheiten - verändert. Es sind mehr und mehr aufgeklärte, jüngere und gesundheitsbewusste Kunden, die beim Sonnenschutz auf vertrauensvolle Marken mit medizinischem Hintergrund, langjähriger Erfahrung und belegbarer wissenschaftlicher Expertise setzen. Ihr Anspruch an effektive Sonnenschutzprodukte ist hoch: Neben dem Schutz vor UVA- und UVB-Strahlung sollen zusätzliche Inhaltsstoffe vor den Schäden durch Sonnenstrahlung schützen – verpackt in einer angenehmen Galenik, die das Auftragen zum Vergnügen macht und die Haut zusätzlich mit Pflegeeffekten verwöhnt. Sie vertrauen auf Produkte, die für die empfindliche Haut und Menschen mit Hautproblemen(z.B. Sonnenallergie) entwickelt wurden und einen langen, verlässlichen Schutz aufhalten. Eine Schlussfolgerung, die sich aus der Tatsache ergibt, dass 12% der Apotheken-Kunden unter einer Sonnenallergie leiden und damit das Allergiepotenzial bei ihnen (z.B. Neurodermitis oder Psoriasis) kommen in beiden Gruppen jeweils nur mit 3%, unschöne Hyperpigmentierungen der Haut mit 5% vor. Gravierende Hautprobleme spielen demnach nur eine untergeordnete Rolle bei der Entscheidung, Sonnenschutzprodukte in der Apotheke zu kaufen.

Geliebte Sonne

Warum geht man überhaupt in die Sonne? Na klar, um braun zu werden. Allen Warnungen zum Trotz und obwohl den meisten durchaus bewusst ist, dass braungebrannte Strandnixen heute gar nicht mehr „in“ sind. Von der Sonne getönte Haut wertet das Gros der Befragten als Zeichen von Gesundheit. Auch fühlen sie sich gebräunt attraktiver. Etwa 80% wollen deshalb trotz Sonnenschutz braun werden. Nur 7% der Apotheken- und 4% der Drogeriemarkt-Kunden versuchen jede Bräunung zu vermeiden. Eine zu starke Bräunung wird allerdings mehrheitlich abgelehnt. Bei der Wahl des Schutzfaktors gehen die allermeisten Befragten auf Nummer sicher. Am häufigsten greifen sie für Gesicht und Körper zu LSF 30. Beim Sonnenschutz fürs Gesicht entscheiden sich die Verbraucher immer häufiger sogar für Faktor 50 und 50+. Und was erhoffen sich die Studienteilnehmer sonst noch von der Sonne? Ganz weit oben rangieren die Punkte Entspannung und Spaß. Außerdem schätzen die meisten die Sonne, weil sie wissen, dass sie die Vitamin D-Produktion im Körper ankurbelt und für einen gesunden Knochenaufbau und ein intaktes Immunsystem sorgt.

Ferienzeit ist Cremezeit

76,5% der Apotheken- und 71% der Drogeriemarkt-Kunden benutzen Sonnenschutzprodukte natürlich im Urlaub. Und zwar egal, ob sie ihn zu Hause oder im Ausland verbringen. Darüber hinaus geben 31% der Apotheken- und 25% der Vergleichsgruppe an, ihre Haut während der Sommermonate täglich präventiv mit einem Sonnenschutzprodukt einzureiben. An den Wochenenden sind die Drogeriemarkt-Kunden fleißiger im Eincremen: 28% stehen 26% der Apotheken-Anhänger gegenüber. Aber nur 2% der Apotheken - und 1% der Drogeriemarkt-Kunden binden Sonnenschutzprodukte während des ganzen Jahres in ihre tägliche Pflegeroutine mit ein.

Freizeit, Sonne und Haut – auch ein Thema der Achtsamkeit

Keine Frage, am liebsten verbringt die Mehrheit aller Befragten der Eucerin-Sonnenschutzstudie ihre Ferien am Strand, gefolgt vom Urlaub auf dem Balkon und auf Städtetrips. Apotheken-Kunden sind allerdings mehr an Wellness- (19%) und Aktiv-Ferien (16%) interessiert als Drogeriemarkt-Kunden (10/12%). Dabei könnte eine Rolle spielen, dass 49% der Apotheken-, aber nur 41% der Drogeriemarkt-Kunden über ein monatliches Einkommen verfügen, das 2000 Euro übersteigt. Aber das allein ist nicht entscheidend. Vielmehr deutet das vermehrte Interesse an sportlicher Aktivität und Wellness bei den Apotheken-Kunden darauf hin, dass diese Personengruppe besonders achtsam mit dem Körper und der eigenen Haut umgeht. Denn obwohl 35% aller Befragten davon überzeugt sind, im Prinzip eine normale bis trockene Haut zu haben, stufen 51% der Apotheken-Kunden ihre Haut dennoch als sensibel oder sehr sensibel ein. 56% geben außerdem an, sonnenempfindlich zu sein. Bei den Drogeriemarkt-Kunden beurteilen nur 23% ihre Haut als sensibel, 27% attestieren ihr Sonnenempfindlichkeit.

Warum cremen sie?

Darin sind sich alle Befragten einig: Nahezu 100% kaufen Sonnenschutzprodukte in erster Linie, um einen Sonnenbrand zu vermeiden. Als weitere wichtige Beweggründe werden in dieser Reihenfolge genannt: die Haut vor Schädigung wie frühzeitiger Hautalterung und Falten zu schützen, sie vor Hautkrebs zu bewahren und mit Feuchtigkeit zu versorgen. Das Ranking unterscheidet sich bei beiden Gruppen nicht, nur liegt die Zustimmungsrate bei den Apotheken-Kunden im Schnitt um 4,1 Prozentpunkte höher. Generell sind sich also alle Kunden über Sinn und Nutzen von Sonnenschutz im Klaren. Bei Apotheken-Kunden ist der Präventionsgedanke jedoch stärker ausgeprägt. Unter diesem Aspekt verlassen sie sich lieber auf Sonnenschutz aus der Apotheke, dem Kosmetiksegment mit der höchsten Innovationsrate.

Wann cremen sie denn?

Mal ehrlich, kaum jemand hat so richtig Lust dazu, sich vor dem Sonnenbaden gründlich einzucremen. Aber jeder weiß, es muss sein. Immerhin tragen 71% der Apotheken- und 68% der Drogeriemarkt-Kunden kurz vor dem Sonnenbad Sonnenschutz auf. 28% der Drogeriemarkt- und 16% der Apothekenkunden cremen sich ein, wenn sie am Pool oder Meeresstrand liegen oder auf dem Wanderpfad unterwegs sind. Das Gesicht cremen 50% der Apotheken-Kunden, 39% der Vergleichsgruppe mehrfach nach, beim Körper ist das Ergebnis nahezu identisch. Während der Sommerferien erfolgt das bei allen Befragten etwa dreimal pro Tag. Aber 18% der Apotheken- und 15% der Drogeriemarkt-Kunden cremen erst nach, wenn die Gesichtshaut bereits heiß wird, 24/26% sogar erst dann, wenn sie spannt. Nahezu identisch sind die Zahlen für die Körperhaut.

Glühende Souvenirs

Die gute Nachricht ist, dass 66% der Apotheken- und 61% der Drogeriemarkt-Kunden angeben, dass sie in den vergangenen zwölf Monaten keinen Sonnenbrand hatten. Ein- bis zweimal waren dennoch 28% der Apotheken- und 35% der Drogeriemarkt-Kunden von einem Sonnenbrand betroffen, drei- bis fünfmal litten sogar 5 bzw. 4% der Befragten darunter. Von denen, die sich zu lange in der Sonne aufhielten, hatten nur jeweils 2% einen sehr starken Sonnenbrand. 50% der Apotheken- und 43% der Drogeriemarkt-Kunden erlitten den Sonnenbrand im Gesicht. Am Körper bekamen 75% der betroffenen Apotheken-Kunden zu viel Sonne ab, bei der Vergleichsgruppe waren es 76%.

Die Pflege danach

After-Sun-Produkte stehen nicht so hoch im Kurs. Nur ein Drittel der Befragten verwendet welche. Der Vergleich zwischen Apotheken- und Drogeriemarkt-Kunden sieht so aus: 23/31% der Verwender tragen After-Sun-Produkte nach jedem Sonnenbad auf; 61/50% nutzen sie, wenn sie zu lange in der Sonne waren; 45/43%, wenn die Haut erste Irritationen zeigt und 28/31% erst, wenn die Haut verbrannt ist. 37/40% wollen mit dem After-Sun-Produkt die Folgen des Sonnenbrandes mildern, jeweils 55% die Haut vor allem kühlen.

Safety first

Die Zahl der Erkrankungen an „schwarzem Hautkrebs“, dem malignen Melanom, hat in Deutschland von 2005 bis 2012 um 60% zugenommen. Jedes Jahr kommen mehr als 200 000 neue Fälle dazu.** Einer der Gründe dafür liegt in der Vergangenheit: Lange Aufenthalte in der Sonne ohne unzureichenden Sonnenschutz waren früher eine Selbstverständlichkeit – heute zeigen sich die Konsequenzen. Noch immer sind viele Verbraucher in ihrem Freizeitverhalten häufig allzu sorglos. Bester Beweis dafür ist die Tatsache, dass Sonnenbrand bevorzugt im Frühjahr, wenn die Strahlungsenergie der Sonne zunimmt, auftritt. Die winterblasse Haut ist dann nämlich sonnenentwöhnt, die hauteigenen Schutzmechanismen müssen erst wieder aufgebaut werden. Gerade jetzt möchte aber jeder die ersten wamen, vermeintlich „harmlosen“ Sonnenstrahlen genießen. Das sind sie aber nie. Auch ohne Sonnenbrand schädigen sie ungeschützte Haut nachhaltig. Das langwellige UVA dringt tief in sie ein, erzeugt Freie Radikale, ungebundene, aggressive Moleküle, die die Zellen schädigen, die Hautalterung beschleunigen und das Erbgut verändern können. UVA-Strahlen, die übrigens 94% (!) des UV-Lichts ausmachen, sind hauptverantwortlich für eine frühzeitige Faltenbildung und vermehrte Pigmentbildung. Das kurzwellige UVB ist dagegen der Sonnenbrand-Täter. Was viele Verbraucher gar nicht wissen: Gefährlich wird es für die Haut können bereits die Haut schädigen und Hautkrebs auslösen, lange bevor sich die Folgen der Sonneneinstrahlung sichtbar zeigen. Immerhin ist die Hautkrebsgefahr einer der Hauptgründe für 63% der Apotheken- und 59% der Drogeriemarkt-Kunden, regelmäßig Sonnenschutz zu verwenden. Bei den Apotheken-Kunden sind es 57%, bei den Drogeriemarkt-Kunden 50%.

Pro und Contra

Einig sind sich die Befragten mehrheitlich darin, dass Drogeriemärkte eine größere Auswahl an Sonnenschutzprodukten bieten, vor allem zu einem erschwinglicheren Preis. Knapp über 40% der Drogeriemarktkunden sind davon überzeugt, dass sie im Supermarkt Sonnenschutz bester Qualität bekommen. Von den Apotheken-Kunden glauben das weniger als 10%. 90% von ihnen meinen vielmehr, dass sie in der Apotheke qualitativ hochwertigere Produkte erhalten. Tatsächlich halten Drogeriemärkte eine große Auswahl an geeigneten Sonnenschutzmitteln für Verbraucher mit unproblematischer Haut bereit. Apotheken bieten darüber hinaus ein umfassendes Sortiment spezieller Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutz an, die insbesondere für Verbraucher mit unterschiedlichsten Hautproblemen geeignet sind.

Womit cremen sie?

Noch kaufen Verbraucher am liebsten Sonnenschutz, den sie sowohl fürs Gesicht als auch für den Körper benutzen können. 78% der Apotheken- und 88% der Drogeriemarkt-Kunden nehmen zurzeit nur ein Produkt, mit dem sie sich von Kopf bis Fuß eincremen. Doch es scheint, dass sich dieses Verhalten ändert. Offenbar erkennt eine wachsende Zahl an Verbrauchern, dass die Hautbedürfnisse von Gesicht und Körper sehr unterschiedlich sind. Die Verkaufszahlen in der Apotheke belegen, dass immer mehr Menschen Sonnenschutzprodukte wählen, die speziell für das Gesicht bestimmt sind. In der Gesamtzahl der Produkte, die in der Apotheke für das Gesicht angeboten werden, liegt deren Anteil bereits bei 28%. Mit einer Steigerung um 8,7% scheint sich hier ein neuer Trend abzuzeichnen. Favoriten unter den Sonnenschutzprodukten sind zurzeit noch die Lotionen. 54% aller Befragten(18%). Das Schlusslicht bilden Öle mit 1,5%. Grundsätzlich geht der Trend hin zu leichten und ultraleichten Formeln, wie sie moderne Sonnensprays, -fluids und -gele heute bieten.

Eines für alle?

Mit Partner und Familie teilen nur knapp die Hälfte der Apotheken-, aber immerhin 59% der Drogeriemarkt-Kunden die Sonnenschutzprodukte. Bei beiden Gruppen wird hauptsächlich für die Kinder ein zusätzlicher Sonnenschutz gekauft. Und das – mehrheitlich von allen Studienteilnehmern – im Drogeriemarkt.

*Wer kauft Sonnenschutz?
Eucerin befragte in Deutschland 956 Verbraucher aller Altersstufen nach ihren Einkaufsvorlieben bei Sonnenschutz-Produkten. 40% bevorzugten ausschließlich den Einkauf im Drogeriemarkt. 30% der Teilnehmer waren reine Apothekenkunden, weitere 30% Wechselkunden, die den Sonnenschutz fürs Gesicht in der Apotheke, den für den Körper dagegen auch im Drogeriemarkt kaufen. Für die Auswertung der Studie wurden die Aussagen der beiden letzten Gruppen in einem Ergebnis zusammengefasst. Die Lebensumstände aller Befragten unterschieden sich nur geringfügig. Sie waren im Schnitt zwischen 45 und 47 Jahre alt, zu mehr als 60% verheiratet, 37,5% lebten in einem Haushalt mit zwei Personen, 65% waren kinderlos. 43,5% verfügten über einen Realschul-Abschluss, 48,5% waren voll berufstätig.
** Barmer GEK Ärztereport 2014

Jetzt kostenlos Mitglied bei Eucerin Exklusiv werden und Vorteile sichern

Als Mitglied bei Eucerin Exklusiv profitieren Sie von vielen besonderen Vorteilen. Sie erhalten regelmäßig unseren aktuellen E-Mail-Newsletter mit Neuigkeiten, Einladungen zu Produkttests, Gewinnspielen, Beratung, Inspiration und wertvollen Haut-Tipps. Jetzt einfach kostenlos registrieren.

  • Neue Produkte testen und bewerten
  • An attraktiven Gewinnspielen teilnehmen
  • Aktuelle Informationen und Beratung erhalten

Live-Chat

Wir beraten Sie gerne! Unsere Experten beantworten Ihre Fragen live! (Mo. bis Fr., 8.00-18.00 Uhr)
Live-Chat starten

E-Mail schreiben

Haben Sie Fragen, Ideen oder Anregungen für uns? Dann schreiben Sie uns einfach über unser Formular.
Nachricht schreiben

Service Hotline

Möchten Sie persönlich mit uns sprechen? Rufen Sie einfach an: 040 - 4909 7555 (Mo. bis Fr., 8.00 - 18.00 Uhr)

Hautberatung Online

Mit unserer interaktiven Hautanalyse finden Sie genau die Produkte, die für Ihren Hauttyp geeignet sind.
Hautanalyse starten