eucerin pollenallergie produkte

Eine Studie liefert den Beweis: weniger Pollenbelastung dank richtiger Pflege

Wenn im Frühling die ersten Pollen fliegen, beginnt für Millionen Heuschnupfen-Betroffene eine echte Leidenszeit. Die Symptome bei einer ausgeprägten Pollenallergie können von einer dicken Nase, über brennende und tränende Augen bis hin zu Juckreiz und sogar Asthmaanfällen reichen. Jeder Betroffene, der an einer solchen unangenehmen Pollenallergie leidet, möchte daher seine Belastung durch Pollen in der kritischen Zeit so gering wie möglich halten. Was dabei häufig außer Acht gelassen wird, ist: die Haut.

Pollen werden nicht nur eingeatmet und über die Schleimhäute aufgenommen, sie gelangen auch über die Haut in den Körper. Die Epidermis und unsere Haarfollikel „fangen“ die Pollenallergene auf. Von hier aus gelangen sie in den Organismus, wo sie direkt zu den Lymphknoten transportiert werden. Dort lösen Sie dann die bekannten Abwehrreaktionen aus.

Eine intakte und stabile Hautbarriere kann die Pollen daran hindern über die Haut einzudringen

– allerdings ist diese bei Pollenallergikern häufig angegriffen und geschwächt.

Pollen dringen über Haarfollikel und Hautirritationen
Pollen dringen über Haarfollikel und Hautirritationen in den Organismus ein. Eine gesunde Hautbarriere schützt davor.

Können geeignete Pflegeprodukte vor Pollen schützen?

In-Vitro-Untersuchungen (also Versuche unter Laborbedingungen in der Glas-Schale) ergaben, dass Hautpräparate, die mit ph5 Creme behandelt wurden, deutlich weniger Pollen aufnahmen.*

Die Frage war nun: Lässt sich dieser Effekt auch unter realen Bedingungen am menschlichen Körper nachweisen? Dazu wurde eine ergänzende In-Vivo-Studie (also am lebenden menschlichen Körper) durchgeführt.*

* Meinke M, Richter H, Schanzer S, Patzelt A, Filbry A, Bohnsack K, Rippke F, Lademann J: In-vivo- und In-vitro-Untersuchungen von Hautpflegeprodukten zur Reduktion der Penetration von Pollenallergenen in Haarfollikeln. Allergo J 2009;18: S 56

Der Ablauf der In-Vivo-Untersuchung

Vorbereitung
Zunächst wurden Pollenallergene für die spätere Untersuchung mit einem fluoreszierenden Farbstoff versehen.
Markieren
Anschließend wurden an den Waden von sechs gesunden männlichen Probanden je drei Areale in der Größe von etwa 3 x 4 cm markiert.
Schutz auftragen
Auf das erste Areal wurde nun jeweils die Eucerin pH5 Hautschutz Lotion und auf das zweite Areal die Eucerin pH5 Hautschutz Creme aufgetragen und leicht einmassiert. Das dritte Areal blieb zum Vergleich unbehandelt.
Pollen auftragen
Nach einer halben Stunde wurden auf alle drei Areal die vorbereiteten Pollenallergene aufgetragen.
Abrisse nehmen
Nach weiteren 30 Minuten wurden von jedem der drei Areale je 10 Tesa-Abrisse sowie ein Cyanacrylat-Abriss (CSS) entnommen.
Untersuchung
Anschließend wurden die Abrisse mithilfe der Laser-Scan-Mikroskopie untersucht, um in den Haarfollikeln die Penetration der Pollenallergene zu ermitteln.

Die Ergebnisse

Die so gewonnenen In-vivo-Daten bestätigten und übertrafen die in-vitro-Daten der vorausgegangenen Untersuchungen am Hautmodell signifikant:

  • Die Eucerin pH5 Creme verhinderte die Penetration der Pollenallergene in 96 % der Follikel und reduzierte die Penetrationstiefe in den restlichen 3,2 % wesentlich.
  • Das heißt: Eucerin pH5 Creme verhindert das Eindringen von Pollenallergenen in die Haarfollikel im gesunden Organismus.

Zusammenfassung

Ohne Vorbehandlung der Haut enthielten 98 % der Haarfollikel Pollenallergene. Nach Vorbehandlung mit pH5 Creme konnten in der Haut nur in 4% der Follikel Pollenallergene nachgewiesen werden.

Es konnte also bestätigt werden, dass die Anwendung von Eucerin pH5 Creme die Penetration Pollenallergenen in die Haarfollikel signifikant um 96% senkt – unabhängig von der Art der untersuchten Follikel.

Damit stellt die Eucerin pH5 Creme erwiesenermaßen einen wirksamen Baustein zur Prävention von Pollenallergien dar.

Medizinisch geprüft

Medizinisch geprüft von: Frau Dr. Simone Presto

Frau Dr. Simone Presto ist seit 1997 Medical Advisor bei der Beiersdorf AG. Ihr Schwerpunkt ist die Dermatologie. Sie steht im regelmäßigen Austausch mit Ärzten, Apothekern sowie Verbrauchern und betreibt aktive Aufklärungsarbeit zur adäquaten Hautpflege. Zuvor studierte sie Humanmedizin und arbeitete als praktische Ärztin mit Qualifikation in pharmazeutischer Medizin.

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