Akne vulgaris erkennen und behandeln

Akne vulgaris Behandlung, Symptome und Ursachen

Zusammenfassung

Akne vulgaris ist eine Hautkrankheit, die in Form von fettiger Haut und Unreinheiten in Erscheinung tritt. Diese Akne-Art kommt von allen Akneformen am häufigsten vor. Auslöser sind hauptsächlich Hormonveränderungen in der Pubertät, wobei genetische Veranlagung eine Rolle spielen kann. Mithilfe der richtigen Ernährung und Lebensweise sowie durch die Verwendung geeigneter Pflegeprodukte, können Betroffene die Symptome lindern. Bei schweren Verläufen kommen Medikamente zur Aknebehandlung zum Einsatz.

Was ist Akne vulgaris?

Akne vulgaris, auch „Acne simplex“ oder „gewöhnliche Akne“ genannt, ist eine Hauterkrankung, die sich in Form von Mitessern, Pickeln, Knötchen und Pusteln auf der Haut äußert. Zu den betroffenen Körperstellen gehören Gesicht, Schultern, Brust und Rücken. Meist tritt die Hauterkrankung in der Pubertät auf. Deswegen ist sie auch als Pubertätsakne bekannt. Es gibt mehrere Akne-Typen, wobei die Akne vulgaris am häufigsten vorkommt.

Behandlung von Akne vulgaris

Wer vermutet, unter Akne zu leiden, sollte einen Hautarzt (Dermatologen) aufsuchen. Er schaut sich den Zustand der Haut an und führt eine Befragung (Anamnese), u.a. zu den Lebensgewohnheiten des Patienten durch. Anschließend berät er den Betroffenen zu Therapiemöglichkeiten. Die Behandlung von Akne vulgaris kann äußerlich (durch Salben und Peelings) und innerlich (Medikamente zur Aknebehandlung) erfolgen. Wird die Hautkrankheit nicht behandelt, gehen die Symptome meist bis zum 25. Lebensjahr von selbst zurück. Allerdings kann eine fehlende Behandlung mit einer Narbenbildung verbunden sein.

Welche Behandlungsform geeignet ist, hängt mit dem Schweregrad der Hauterkrankung zusammen.

  • Leichte Akne vulgaris: etwa 60 – 70% aller Aknepatienten haben eine leichte Ausprägung und benötigen keine arzneiliche Therapie. Die Patienten können mit einer effektiven Hautreinigung und der richtigen Pflege die Symptome in den Griff bekommen. Ist die Symptomatik stärker ausgeprägt, werden topische Arzneimittel eingesetzt (zur äußeren Anwendung).
  • Leichte bis mittelschwere Akne vulgaris: Bei dieser Ausprägung verordnen Hautärzte meist Cremes und Tinkturen mit Wirkstoffen wie Benzoylperoxid (BPO), Adapalen oder dem Antibiotikum Clindamycin, die vor allem gegen Komedonen und die erhöhte Talgproduktion wirken.
  • Schwere Akne vulgaris: Bei schweren Entzündungen und Abszessen wird meist Isotretinoin zur oralen Einnahme verordnet, um die Beschwerden zu lindern. Der Wirkstoff mindert die Talgproduktion und wirkt entzündungshemmend und antibakteriell.

Was Sie selbst gegen Pubertätsakne tun können

Wer unter Akne vulgaris leidet, sollte einige Dinge beachten, um die Beschwerden nicht zu verstärken:

  • Möglichst nicht mit den Händen in das Gesicht fassen oder gar Pickel selbst ausdrücken. Auf den Händen befinden sich viele Bakterien, die Entzündungen verursachen oder verstärken können.
  • Auf die Ernährung achten: Es gibt Hinweise, dass die Ernährung einen Einfluss auf die Entstehung und den Verlauf einer Akne vulgaris hat. So wird vermutet, dass sich eine ausgewogene Ernährungsweise mit möglichst unverarbeiteten Lebensmitteln positiv auf das Hautbild auswirkt. Akne-Patienten sollten zudem möglichst wenig Kohlenhydrate und wenig Kuhmilch zu sich nehmen.
  • Hautreinigung und Verwendung der richtigen Pflege: Die Kombination aus effektiver Reinigung und symptomangepasster Pflege ist für den Therapieerfolg bei Akne notwendig. Für Betroffene gibt es Pflegeprodukte, die speziell auf die Hauterkrankung abgestimmt sind. Eucerin hat die DERMOPURE Pflegeserie entwickelt, die gegen Talgüberproduktion, Mitesser und Entzündungen wirkt.
  • Wer eine medikamentöse Therapie anwendet, kann die Haut mithilfe von therapiebegleitender Feuchtigkeitspflege unterstützen. So werden Nebenwirkungen wie Hauttrockenheit, Brennen und Stechen gelindert.
Frau mit Akne vulgaris drückt im Spiegel Mitesser aus
Die Pickel auszudrücken ist bei Akne vulgaris keine gute Idee – das kann Entzündungen fördern.
Frau cremt sich das Gesicht ein
Spezielle Pflegeprodukte können bei der Behandlung einer Akne vulgaris helfen.

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Welche Pflegeprodukte bei Akne vulgaris?

Generell gilt bei zu Akne neigender Haut: empfehlenswert sind milde, aber effektive Reinigungs- und Pflegeprodukte. Betroffene sollten zu Produkten greifen, die speziell auf die Bedürfnisse von Aknehaut abgestimmt sind. Das bedeutet, dass die Produkte nicht komedogen sind. „Komedogen“ heißt „Mitesser-auslösend“.

Zur Reinigung von fettiger und zu Akne neigender Haut eignet sich ein Reinigungsgel, das die Haut sanft von Make-Up-Resten und überschüssigem Talg befreit. Das DERMOPURE Reinigungsgel von Eucerin wirkt antibakteriell, nicht komedogen und ist seifen- sowie parfümfrei.

Wenn Betroffene ihre Hautunreinheiten abdecken möchten, empfehlen sich Produkte mit Zweifach-Wirkung ideal: Ein Abdeckstift, der nicht nur Unreinheiten kaschiert, sondern Pickel reduziert, z.B. der DERMOPURE Abdeckstift . Dieser enthält u.a. Salicylsäure, die komedolytisch wirkt - das bedeutet, dass sie Mitesser auflöst.

Akne vulgaris Symptome

Typische Symptome der Akne vulgaris sind:

  • Komedonen (Mitesser)
  • Papeln
  • Pickel
  • Pusteln
  • Abszesse
  • Knötchen
  • Narbenbildung

Junge Frau mit Pickeln im Gesicht
Zu den typischen Symptomen der gewöhnlichen Akne gehören Mitesser und Pickel.

Entzündungen verschwinden häufig erst nach mehreren Wochen. Zudem ist die Haut oft fettig und durch die Entzündungen gerötet. Die Betroffenen leiden nicht nur psychisch unter dem Aussehen der Haut, sondern bei schweren Verläufen auch unter den Schmerzen, die durch Entzündungen verursacht werden. Die Hochphase der Erkrankung liegt im Alter von 15 und 18 Jahren. Setzt die Pubertät früher ein, können auch Akne-Symptome früher zu beobachten sein.

Schweregrade der Akne vulgaris:

Je nach Ausprägung wird Akne vulgaris in vier Schweregrade unterteilt:

  • Acne comedonica: Mitesser und leichte Entzündungen treten auf (meist nur im Gesicht) auf.
  • Acne papulo-pustulosa: Mäßig bis schwere eitrige und entzündete Papeln und Pusteln im Gesicht, am Rücken sowie im Dekolleté.
  • Acne conglobata: Es treten große entzündete Knoten und möglicherweise Abszesse auf. Meist sind das Gesicht sowie der gesamte Bauch- und Rückenbereich betroffen.
  • Sonderform Acne Fulminans: Zusätzlich zu schweren Entzündungen können bei dieser Sonderform der Akne auch Fieber, Gelenkschmerzen und eine Leukozytose (krankhaft erhöhte weiße Blutkörperchen) auftreten.

Wie entsteht Akne vulgaris?

Ursache für die Entstehung der Akne vulgaris sind hormonelle Veränderung während der Pubertät. Die Hyperkeratose (übermäßige Verhornung) im Talgdrüsenfollikel und die erhöhte Sebumproduktion (Talgproduktion) fördern das bakterielle Wachstum. Die darauffolgende Immunreaktion des Körpers wird als Entzündung sichtbar.

Die erbliche Veranlagung spielt bei Akne eine große Rolle. Wenn beide Elternteile im jugendlichen Alter unter Akne litten, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ihre Kinder in der Pubertät ebenfalls Akne entwickeln. Faktoren wie Stress, kohlenhydratreiche Ernährung und ein hoher Konsum von Kuhmilch, die Verwendung ungeeigneter Pflegeprodukte, wenig Schlaf und das Manipulieren an Pickeln können die Beschwerden verstärken.

Medizinisch geprüft

Medizinisch geprüft von: Frau Dr. Simone Presto

Frau Dr. Simone Presto ist seit 1997 Medical Advisor bei der Beiersdorf AG. Ihr Schwerpunkt ist die Dermatologie. Sie steht im regelmäßigen Austausch mit Ärzten, Apothekern sowie Verbrauchern und betreibt aktive Aufklärungsarbeit zur adäquaten Hautpflege. Zuvor studierte sie Humanmedizin und arbeitete als praktische Ärztin mit Qualifikation in pharmazeutischer Medizin.

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