Rote Flecken im Gesicht – Ursachen, Auslöser und Pflegeempfehlungen

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Zusammenfassung

Überempfindliche Gesichtshaut ist infolge einer gestörten Hautbarriere und überempfindlicher Nervenfasern anfälliger für Irritationen. Während viele Anzeichen sehr empfindlicher Haut nicht sichtbar sind, geht das Hautbild bei einigen Betroffenen mit Rötungen einher. Die Haut reagiert schnell bei Reizen, die bei normaler Haut unproblematisch sind. Es kommt zu roten Flecken im Gesicht, besonders auf den Wangen, in der T-Zone, auf der Stirn und am Kinn. Die Pflegeserien Eucerin UltraSensitive und AntiRötungen enthalten den einzigartigen Inhaltsstoff SymSitive, dessen regulierende Wirkung direkt an der Quelle der Überempfindlichkeit ansetzt und somit unmittelbar ein unangenehmes Hautgefühl lindert. Bei regelmäßiger Anwendung macht die Pflegeserie für überempfindliche Haut die Haut inneren und äußeren Belastungen gegenüber widerstandsfähiger.

Anzeichen

Merkmale und Anzeichen geröteter Gesichtshaut

Merkmale geröteter Gesichtshaut
Infolge der gestörten Hautbarriere ist überempfindliche Haut bei Stressfaktoren anfällig.

Die drei Merkmale sehr empfindlicher Haut werden als Trias sehr empfindlicher Haut bezeichnet. Diese Merkmale sind: eine gestörte Schutzbarriere, überempfindliche Sinnesrezeptoren in der Epidermis und gerötete Haut, die häufig durch Entzündungen entsteht. Die Haut reagiert schnell bei Reizen, die bei normaler Haut unproblematisch sind. Diese Stressfaktoren können auf Dauer ein Erythem, eine Rötung der Haut, auslösen.

Es gibt zahlreiche Gründe, warum sich die Gesichtshaut röten kann, von denen einige (jedoch nicht alle) mit überempfindlicher Haut assoziiert werden.

Im schlimmsten Fall steckt hinter der geröteten Gesichtshaut, spontaner Hautröte und Entzündung eine chronische Hauterkrankung: nämlich Rosazea. Ihre Symptome treten bei Vorhandensein von Auslösern anfallweise auf.

Bei zu Couperose neigender Haut treten das bei überempfindlicher Haut beschriebene Stechen, Brennen und andere Empfindungen ebenfalls auf, jedoch weist die Gesichtshaut neben der Rötung kleine erweiterte Äderchen auf. Die Gesichtshaut spannt häufig und ist gereizt.

Rote Flecken im Gesicht können durch Medikamente, Fieber, Stress, Alkohol oder Gewürze entstehen.
Die Rötung auf den Wangen kann durch einen Sonnenbrand entstanden sein.
Rote Stellen im Decolleté oder im Gesicht können auch eine allergische Reaktion sein.
Allergische Reaktionen können häufig am Nacken und im Gesicht auftreten.

  • Spontane Hautröte (auch Flushing genannt) – eine physiologische Reaktion im Gesicht und an anderen Körperpartien, die mit einer deutlichen Rötung einhergeht – zum Beispiel durch Medikamente, Fieber, Stress, Alkohol oder Gewürze. 
  • Erröten (auch Blushing genannt) – eine mildere Form der Hautröte, die bei einer Erweiterung der Blutgefäße im Gesicht schnell auftreten kann.  Dies geschieht zum Beispiel, wenn die Haut (beim Sport, hoher Umgebungstemperatur oder Hitzewallungen in den Wechseljahren) überhitzt ist und abkühlen muss, aber auch in peinlichen Situationen oder bei Stress.
  • Sonnenbrand – Rötung und bisweilen auch Entzündung der Haut als Reaktion auf schädliche UV-Strahlung. 
  • Allergische Reaktionen – fleckige Stellen durch den Kontakt mit Allergenen.
  • Verletzungen, Infektionen oder Entzündungen.
  • Sport


Lesen Sie mehr über überempfindliche Gesichtshaut
Lesen Sie mehr über Rosazea und zu Couperose neigende Haut

Ursachen und Auslöser

Gerötete Gesichtshaut: die Ursachen und Auslöser

Rote trockene Flecken im Gesicht können durch Temperaturschwankungen entstehen.
Ein Erythem kann durch eine große Temperaturveränderung hervorgerufen werden.
Stress kann rote Flecken im Gesicht hervorrufen
Psychische Faktoren, zum Beispiel Stress, können zu einer Überreaktion der Haut führen.

Ein Erythem kann als Reaktion überempfindlicher Haut auf Reize auftreten, zum Beispiel auf Allergene, Temperaturveränderungen oder Chemikalien. Diese Auslöser würden bei normaler Haut nicht unbedingt eine Reaktion mit roten Flecken im Gesicht hervorrufen, jedoch ist überempfindliche Gesichtshaut infolge der gestörten Hautbarriere und überempfindlichen Nervenfasern anfälliger für Irritationen. Während normale Haut innerhalb von Minuten zu ihrem regulären Zustand zurückkehrt, hält die Rötung bei überempfindlicher Haut beträchtlich länger an (Stunden, Tage oder sogar Monate).

Bei sehr empfindlicher Haut zeigen sich manchmal keine sichtbaren Symptome, obwohl sich bei den Betroffenen ein unangenehmes Hautgefühl einstellt, das unter anderem als Stechen oder Brennen bezeichnet wird. Umweltfaktoren (Hitze, Kälte, Wind usw.), psychische Faktoren (Ärger, Stress, starke Emotionen usw.), äußere Faktoren (bestimmte Chemikalien, Reinigungsmittel, Duftstoffe usw.), hormonelle Faktoren (Menstruationszyklus) und mechanische Faktoren (Druck auf der Haut) können sich jedoch alle auf die Haut auswirken, die Reizung der Sinnesrezeptoren in der Haut verstärken und Rötungen verursachen.

Zusatzfaktoren

 

Weitere Faktoren, die zu Hautirritation im Gesicht führen können

Frühere Sonnenbrände können gerötete Stellen im Gesicht verursachen
Sonnenbrand in der Kindheit kann im Erwachsenenalter zu sonnenbedingten Rötungen führen.
Luftverschmutzung kann gerötete Gesichtshaut verursachen
Bei überempfindlicher Haut können Luftverschmutzung und Autoabgase ein Erythem auslösen.

Es gibt weitere Faktoren, die bei geröteter Gesichtshaut eine Rolle spielen: das Alter, genetische Faktoren, hormonelle Faktoren, trockene Haut, ethnische Zugehörigkeit, Pigmentierung, Vorerkrankungen und der Lebensstil. Laut einem Artikel der dermatologischen Fachzeitschrift International Journal of Dermatology* erlitt der Großteil der Testpersonen mit „empfindlicher“ oder „sehr empfindlicher“ Haut, deren Haut sich nach einem Sonnenbad schnell rötet, in der Kindheit einen Sonnenbrand. Dies könnte auf die Lichtempfindlichkeit des individuellen Hauttyps zurückzuführen sein, da empfindliche Haut vorwiegend bei Hellhäutigen auftritt.

Insbesondere in den Stadtgebieten hat die zunehmende Luftverschmutzung zu einem häufigeren Auftreten überempfindlicher Gesichtshaut geführt. Dadurch, dass die Hautbarriere ständig aggressiven Stoffen in der Luft ausgesetzt ist und die Nervenfasern in der Haut kontinuierlich gereizt werden, wird die Haut anfälliger.

Immer mehr Menschen reagieren allergisch, was auch zur Rötung bei Überempfindlichkeit beiträgt.

* International Journal of Dermatology 2011, 50, S.  961–967

Pflegeempfehlungen

Pflegeempfehlungen für gerötete Gesichtshaut

So können Sie Hautirritation im Gesicht behandeln
Eine abgestimmte, wirkungsvolle Hautpflege kann überempfindliche Haut beruhigen.
Grüne Pigmente können gerötete Haut im Gesicht abdecken
Die grünen Pigmente decken die Rötungen ab und kaschieren.

Vorbeugung ist immer die beste Medizin, also sollten alle bekannten Auslöser vermieden werden. Das ist allerdings nicht immer praktikabel, daher sollten zumindest Hautpflegeprodukte verwendet werden, die die gestörte Hautbarriere reparieren und schützen. Damit die Wahrscheinlichkeit einer Unverträglichkeit oder allergischer Reaktionen möglichst gering ist, sollten nur „reine“ oder „0 %“-Cremes mit einer begrenzten Anzahl an Inhaltsstoffen verwendet werden, die z.B. ohne Duft- und Konservierungsstoffe sind. Sie sollten auch auf Produkte in Behältern achten, die einer Verunreinigung vorbeugen.

Die Pflegeserien Eucerin UltraSensitive und AntiRötungen enthalten den einzigartigen Inhaltsstoff SymSitive*, dessen regulierende Wirkung direkt an der Quelle der Überempfindlichkeit ansetzt und somit unmittelbar ein unangenehmes Hautgefühl lindert. Bei regelmäßiger Anwendung macht die Pflegeserie für überempfindliche Haut die Haut inneren und äußeren Belastungen gegenüber widerstandsfähiger und sorgt für ein lang anhaltendes angenehmes Hautgefühl.

Die Pflegeserie Eucerin Anti-Rötungen enthält zudem Licochalcone A, einen pflanzlichen Inhaltsstoff, der die Haut nachhaltig beruhigt.

Eucerin Anti-RÖTUNGEN Kaschierende Tagespflege LSF 25 enthält grüne Pigmente, die Rötungen effektiv abdecken, was sofort für einen gleichmäßigen Teint sorgt.

*eingetragene Marke der Symrise AG, Deutschland.

Medizinisch geprüft

Medizinisch geprüft von: Frau Dr. Simone Presto

Frau Dr. Simone Presto ist seit 1997 Medical Advisor bei der Beiersdorf AG. Ihr Schwerpunkt ist die Dermatologie. Sie steht im regelmäßigen Austausch mit Ärzten, Apothekern sowie Verbrauchern und betreibt aktive Aufklärungsarbeit zur adäquaten Hautpflege. Zuvor studierte sie Humanmedizin und arbeitete als praktische Ärztin mit Qualifikation in pharmazeutischer Medizin.

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