Die Hautbarriere tut alles dafür, unseren Körper zu schützen. Jedoch können äußere Faktoren sich auf ihren Zustand auswirken und die natürliche Abwehrfunktion beeinträchtigen. Dadurch kann es zu gesundheitlichen Beschwerden und einer Verschlechterung des Hautzustands kommen.
Wenn die Hautbarriere gestört ist, kann sich das durch folgende Symptome äußern:
Trockenheit: Eine geschädigte Hautschutzbarriere kann es der Haut schwer machen, Feuchtigkeit zu speichern. Dies führt zu Trockenheit, was sich durch raue, schuppige Haut und Spannungsgefühle äußern kann. Auch trockenheitsbedingter Juckreiz ist nicht unüblich.
Empfindlichkeit und Reizungen: Ist die Hautbarriere beschädigt, können schädliche Substanzen leichter in die Haut eindringen. Dies kann zu Reizungen führen – insbesondere, wenn die Haut in Kontakt mit Chemikalien (z. B. Reinigungsmitteln) oder Allergenen kommt.
Entzündungen: Bei einer geschädigten Hautschutzbarriere kann es zu häufigeren Entzündungen der Haut führen, da diese anfälliger für Infektionen und Reizungen ist. Dadurch können sich entzündliche Hauterkrankungen wie Ekzeme verschlimmern.
Häufigere Infektionen: Die geschwächte Abwehrfunktion der Hautbarriere ermöglicht es Krankheitserregern, leichter in die Haut einzudringen. Dies erhöht das Risiko von bakteriellen und pilzbedingten Infektionen.
Allergische Reaktionen: Ist die Hautbarriere geschädigt, könne auch Allergene nicht mehr ausreichend abgewehrt werden. Dadurch können sich Allergiesymptome verstärken und vermehrt Hautreizungen auftreten.
Erhöhtes Risiko für Sonnenschäden: Da eine intakte Hautschutzbarriere vor den schädlichen Auswirkungen der UV-Strahlung schützt, kann das Risiko von Sonnenschäden, Sonnenbrand und vorzeitiger Hautalterung erhöht werden.