Doch wie wählst du die richtige Creme, Lotion oder das passende Spray, um deine Haut vor der UV-Strahlung zu schützen? Dafür solltest du zunächst deine Eigenschutzzeit ermitteln. Die Eigenschutzzeit beschreibt, wie lange du deine Haut der Sonne aussetzen kannst, ohne dass Rötungen entstehen. Dabei gilt: Hellere Hauttypen haben eine kürzere Eigenschutzzeit als dunklere. Der Lichtschutzfaktor in deiner Sonnencreme verlängert die Dauer deiner Eigenschutzzeit um den angegebenen Faktor. 15 LSF verlängert dabei den Schutz um das 15fache, 30 LSF um das 30fache usw. Trotzdem solltest du auch mit dem passenden Sonnenschutz regelmäßige Pausen im Schatten, und damit außerhalb des direkten Sonnenlichts, machen.
Ebenso wichtig für die Wahl des richtigen Sonnenschutzes sind die Außenverhältnisse. Sei dir bewusst, welche Umweltfaktoren in der Umgebung herrschen, in der du Sport treibst. Dazu zählen z. B.
- Die zu erwartende Sonneneinstrahlung
- Sand
- Wasser
- Schnee und reflektierende Sonnenstrahlen
All diese Faktoren verstärken die Intensität der UV-Strahlen, die auf deine Haut treffen.
Aber egal, wo es dich hintreibt, wichtig für den idealen Sonnenschutz beim Sport ist, ihn überall und gründlich aufzutragen und nicht mit dem Produkt zu sparen. Es gilt die Faustregel: Ungefähr drei Esslöffel Sonnencreme sind notwendig, um den Körper einer erwachsenen Person mit dem nötigen Sonnenschutz zu versorgen. Achte dabei auf genügend Sonnencreme für dein Gesicht, besonders auf Stirn und Nasenrücken. Auch deine Kopfhaut braucht Sonnenschutz beim Sport im Freien. Trage immer eine Kopfbedeckung oder verwende, wenn das nicht möglich ist, Sonnensprays oder -cremes für die Kopfhaut.