Sonnenflecken auf der Haut – Was gegen Lentigo solaris hilft

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Zusammenfassung

Sonnenflecken auf der Haut werden durch Sonnenstrahlung verursacht. Die gutartigen Hautveränderungen betreffen vor allem Menschen mit heller Haut. Im Alter nimmt die Anzahl dieser Lentigo solaris zu. Es gibt verschiedene Methoden, um die Flecken zu entfernen. Spezielle Pflegeprodukte lassen die Pigmentflecken verblassen und beugen der Neuentstehung vor.

Was sind Sonnenflecken auf der Haut?

Als Sonnenflecken bezeichnet man Pigmentflecken auf der Haut, die durch Sonnenstrahlung entstehen. Die hell- bis dunkelbraunen Flecken treten verstärkt ab einem Alter von 60 Jahren auf, weshalb sie umgangssprachlich auch als „Altersflecken“ (Lentigo senilis) bezeichnet werden. Die gutartige Hautveränderung betrifft vor allem hellhäutige Menschen, die häufig der Sonnenstrahlung ausgesetzt sind. Sonnenflecken treten vermehrt an sonnenexponierten Körperstellen auf. Dazu gehören Gesicht, Dekolleté, Schultern, Unterarme, Rücken, Handrücken und bei Frauen auch die Unterschenkel.

Wie kann man Sonnenflecken auf der Haut entfernen?

Nach invasiven Methoden muss Ihre Haut vor Sonnenstrahlung geschützt werden
Geeignete Pflegeprodukte mit hohem Lichtschutzfaktor sorgen für ein langanhaltendes Ergebnis und schützen vor neuen Sonnenflecken.

Es ist medizinisch nicht notwendig, Pigmentflecken zu entfernen. Allerdings ist eine ärztliche Kontrolle im Rahmen der Hautkrebs-Vorsorge empfehlenswert. Wen die Hautflecken aus kosmetischen Gründen stören, kann verschiedene Methoden anwenden, um Lentigo solaris zu entfernen. Dazu gehören:

  • Chemisches Peeling mit einer sauren Lösung (Hautarzt)
  • Dermabrasion (sanftes Abschleifen der betroffenen Hautstellen durch den Hautarzt)
  • Laserbehandlung (Hautarzt)
  • Vereisung (Kyrotherapie) durch den Hautarzt
  • Verwendung geeigneter Pflegeprodukte
Sie sollten beachten, dass Sonnenflecken nach invasiven Methoden zur Entfernung erneut auftreten können, wenn die Haut nicht vor Sonnenstrahlung geschützt wird. Um das erzielte kosmetische Ergebnis beizubehalten, sollten langfristig Pflegeprodukte mit hohem Lichtschutzfaktor und gegebenenfalls mit dem Pflegewirkstoff Thiamidol verwendet werden.

Pflegeprodukte gegen Lentigo solaris

Speziell zur Linderung von Sonnenflecken eignet sich die Eucerin Anti-Pigment Pflegeserie: Tagespflege, Nachtpflege, das DualSerum und ein Korrekturstift lassen sogenannte Sonnenflecken nach und nach verblassen und beugen der Entstehung neuer Flecken vor. Die Produkte enthalten den patentierten Pflegewirkstoff Thiamidol, der auf die Melaninproduktion an ihrem Ursprung einwirkt. Bereits nach zwei Wochen sind erste Ergebnisse sichtbar. Zur Wirksamkeit von Hausmitteln gegen Sonnenflecken gibt es keine ausreichenden Ergebnisse aus wissenschaftlichen Studien.

Was sind die Ursachen für Lentigo solaris?

Die sogenannten Sonnenflecken entstehen, wenn die Haut häufig und/oder langanhaltend ungeschützt Sonnenstrahlung ausgesetzt ist.

In der Haut befinden sich Melanozyten. Das sind Zellen, die Melanin produzieren – das Pigment, das für die Färbung von Haut und Haaren verantwortlich ist. Dieses wird von den Melanozyten an die Keratinozyten (hornbildende Zellen) abgegeben und sorgt normalerweise für einen gleichmäßigen Teint. Im Laufe des Lebens kann die Melaninproduktion weniger ausgewogen sein, was sich auf der Hautoberfläche als Pigmentflecken sichtbar macht.

Grundsätzlich gilt: Wenn Sie bei sich Leberflecken und Muttermale feststellen, deren Farbe, Form, Struktur oder Größe sich ändert, sollten Sie Ihren Hautarzt aufsuchen.

Sie können der Entstehung von Sonnenflecken vorbeugen, indem Sie Ihre Haut vor Sonnenstrahlung schützen. Dazu eignen sich Sonnencremes mit einem hohen Lichtschutzfaktor.

Medizinisch geprüft

Medizinisch geprüft von: Frau Dr. Simone Presto

Frau Dr. Simone Presto ist seit 1997 Medical Advisor bei der Beiersdorf AG. Ihr Schwerpunkt ist die Dermatologie. Sie steht im regelmäßigen Austausch mit Ärzten, Apothekern sowie Verbrauchern und betreibt aktive Aufklärungsarbeit zur adäquaten Hautpflege. Zuvor studierte sie Humanmedizin und arbeitete als praktische Ärztin mit Qualifikation in pharmazeutischer Medizin.

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