Sonnencreme Rosacea

Sonnencreme für Rosacea im Gesicht – Die Bedeutung von Sonnenschutz bei überempfindlicher Haut

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Rosacea und Sonne – Überblick

Betroffene der entzündlichen Hauterkrankung Rosacea (auch „Rosazea“) müssen sich besonders vor der Sonne und ihren Strahlen schützen. UV-Strahlung verstärkt bei Menschen mit sehr empfindlicher, zu Rötungen neigender Haut Symptome wie Rötungen, Brennen und Hautjucken und gilt als Triggerfaktor für die Entstehung und Verstärkung einer Rosacea. Hier erfahren Sie, wie Sonnencreme beschaffen sein sollte, um die überempfindliche Gesichtshaut bei Rosacea zuverlässig zu schützen. Außerdem zeigen wir Ihnen, welche weiteren Sonnenschutzmaßnahmen Sie ergreifen können, um auch mit einer Rosacea die Sommermonate unbeschwert genießen zu können und Ihrer Seele beim Aufenthalt im Freien etwas Gutes zu tun!

Was ist Rosacea?

Rosacea im Gesicht - Frühstadium
Im Frühstadium erinnert Rosacea an einen leichten Sonnenbrand. Die Haut ist sehr empfindlich und neigt zu Rötungen.

Rosacea (med. Acne rosacea) wird umgangssprachlich auch als „Kupferrose“ (med. Couperose, Frühstadium der Rosacea) bezeichnet und zeigt sich als chronisch-entzündliche Hauterkrankung. Sie tritt im I. Stadium zunächst schubweise (man spricht auch von „anfallartig“) und überwiegend im Gesicht auf. Das Hautbild ist geprägt von Rötungen und weist Ähnlichkeiten zu dem eines Sonnenbrands oder Akne auf.

Fortgeschrittene Rosacea
Im weiteren Verlauf bilden sich kleine Pusteln, die an Akne erinnern.

Im II. Stadium einer Rosacea entstehen Pusteln und teils eitrige Pickel. Anders als bei einer Akne entwickeln sich diese jedoch nicht durch eine Kombination aus Seborrhoe (Talgüberproduktion) und Hyperkeratose (Verstopfen der Poren), sondern durch die Entzündungen in der Haut. Im späteren Verlauf (Stadium III) entwickeln sich bei einigen Betroffenen großflächige, entzündliche Knoten und Hautwucherungen. Diese als Talgdrüsenhyperplasie bezeichneten Wucherungen bilden sich besonders häufig an der Nase. Zur Behandlung einer Rosacea werden zunächst spezielle hautberuhigende Cremes empfohlen, die Rötungen reduzieren und die natürliche Schutzbarriere der Haut stärken. Je nach Stadium können weitere Therapiemaßnahmen notwendig sein.

Der Einfluss der Sonne auf Rosacea

Wenn die Haut vermehrt der Sonne ausgesetzt ist, hat dies immer auch positive Auswirkungen: Der Körper schüttet Glückshormone aus, die Bildung von Vitamin D wird angeregt und das Immunsystem wird gestärkt.
Frau schirmt Gesicht vor der Sonne ab
Da Sonnenlicht zu einem der Trigger für Rosacea gehört, ist ein guter Sonnenschutz bei dieser Hauterkrankung besonders wichtig.

Jedoch bergen UV-Strahlen Gefahren – besonders für die Haut. Mehr als bei anderen Menschen ist die Haut bei Betroffenen von Rosacea überempfindlich gegenüber äußeren Einflüssen wie Kälte, Hitze und Sonnenstrahlen. Die Erkrankung wird durch sogenannte „Triggerfaktoren“ ausgelöst und verstärkt – einer dieser Faktoren ist Sonnenlicht. Intensive Sonneneinstrahlung beeinflusst sowohl das Bindegewebe als auch die Blutgefäße. Bei Betroffenen von Rosacea werden dadurch die typischen Gefäßerweiterungen und Entzündungen gefördert, was Symptome wie Brennen und der Bildung von Pusteln und Papeln verstärkt. Aus diesem Grund ist ein hoher Lichtschutzfaktor unverzichtbar bei Sonnenschutzmitteln für Rosacea. Sonnencremes, -gels und -fluids sollten außerdem nicht zu reichhaltig sein, um die Haut nicht zusätzlich zu reizen oder zu beschweren. Auch ist bei Rosacea grundsätzlich eine Tagescreme mit LSF zu empfehlen. Die Eucerin AntiRÖTUNGEN Kaschierende Tagespflege mit LSF 25 eignet sich sehr gut als tägliche Pflege mit integriertem Sonnenschutz. Die richtige Anwendung der Kaschierenden Pflege bedarf etwas Übung. Auf der Produktseite finden Sie hilfreiche Informationen zum Auftragen der Pflege.

Sonnenschutz bei Rosacea: Das sollten Sie beachten

Indem Sie die Sonne als Trigger so gut wie möglich ausschließen, reduzieren Sie Rötungen und Beschwerden wie Juckreiz und Brennen und vermeiden gleichzeitig eine Verschlechterung des Hautzustandes und -bildes bei Rosacea. Sonnencreme ist dabei jedoch nur ein Schutzmittel unter vielen.

Sonnenschutzmittel als Teil der täglichen Pflegeroutine

Eucerin AntiRÖTUNGEN Kaschierende Tagespflege mit LSF 25
Die Eucerin AntiRÖTUNGEN Kaschierende Tagespflege mit LSF 25 ist als tägliche Gesichtspflege mit Sonnenschutz bei Rosacea sehr gut geeignet.

Betroffene von Rosacea sollten das ganze Jahr über eine Pflege mit Sonnenschutz anwenden. Eine Pflege, die Rötungen sichtbar reduziert und ohne reizende Stoffe auskommt, ist die Eucerin AntiRÖTUNGEN Kaschierende Tagespflege mit LSF 25. Der Wirkstoff SymSitive* beruhigt die empfindliche Haut gemeinsam mit dem entzündungshemmenden Inhaltsstoff Licochalcone A am Ursprung der Irritation. So sorgt die kaschierende Tagespflege für ein sofortiges Wohlgefühl der Haut. Die in der Pflege enthaltenen Grünpigmente reduzieren Rötungen und lassen den Teint ebenmäßiger wirken.

Das zusätzliche Auftragen eines leichten, nicht-komedogenen Make-ups oder einer leicht deckenden Foundation verschlechtert die Rosacea nicht und kann einen positiven Einfluss auf die Lebensqualität und das Selbstbewusstsein haben.

 

*eingetragene Marke der Symrise AG, Deutschland

Passende Rosacea Sonnencremes

Bei Rosacea ist Sonnenschutz für das Gesicht essenziell. In den Sommermonaten sollten Sie eine Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor (30 oder 50+) auftragen. Unsere Empfehlung für sehr empfindliche Haut ist das Eucerin Sensitive Protect Face Sun Fluid mit LSF 30 oder LSF 50+. Die parfümfreie Sonnenpflege ist mit ihrer besonders leichten Textur und den beiden antioxidativ wirkenden Inhaltsstoffen Licochalcone A und Glycyrrhetinsäure optimal als Schutz für Rosacea geeignet. Abgesehen von der Wahl eines passenden Produkts sollten Sie außerdem folgende Punkte beim Eincremen immer beachten:

  • Tragen Sie die Rosacea Sonnencreme vor dem Gang ins Freie großzügig auf.
  • Vermeiden Sie die Berührung des Produkts mit den Augen.
  • Cremen Sie sich wiederholt ein (alle 2 Stunden), besonders nach dem Schwimmen, Schwitzen oder Abtrocknen. Wird das Mittel nicht häufig genug aufgetragen, sinkt der schützende Effekt.

Zusätzliche Sonnenschutzmaßnahmen

Trotz gewissenhafter, regelmäßiger Anwendung von Sonnencreme kann sich Rosacea entwickeln und verstärken. Sie können jedoch mit ein paar einfachen Maßnahmen die empfindliche Gesichtshaut vor der Sonne schützen und so verhindern, dass Symptome wie Rötungen und Pusteln zunehmen. Halten Sie diese zusätzlichen Schutzmaßnahmen ein und verbringen Sie auch im Sommer unbekümmerte Tage im Freien:

Frau mit Sonnenhut
Das Gesicht schützen Sie am besten, indem Sie es von der Sonne abschirmen - zum Beispiel mit einem Sonnenhut.

  • Meiden Sie direkte Sonne, besonders zwischen 11 und 15 Uhr, wenn die Sonnenstrahlen am stärksten sind.
  • Schützen Sie die Augen durch eine Sonnenbrille mit Kennzeichnung „UV400“ oder „100 % UV-Schutz“.
  • Schützen Sie die Haut durch Kleidung, den Kopf und das Gesicht durch einen breitkrempigen Hut oder eine andere Kopfbedeckung, die das Gesicht abschirmt. 
  • Berücksichtigen Sie mögliche Nebenwirkungen ärztlich verordneter Medikamente.

Nicht nur wichtig bei Rosacea: Sonnencreme richtig auftragen! Neben dem passenden Produkt sind auch eine angemessene Menge und die korrekte Anwendung zu beachten. Vernachlässigte Körperbereiche sind der UV-Strahlung ungeschützt ausgesetzt und daher besonders anfällig für Sonnenbrand. Im Gesicht vergessen viele Menschen beispielsweise, die Haut auf und oberhalb der Augenlider durch eine augenverträgliche Sonnencreme oder eine geeignete Sonnenbrille zu schützen. Auch hier kann fehlender Sonnenschutz Rosacea fördern.

Medizinisch geprüft von: Frau Dr. Simone Presto

Frau Dr. Simone Presto ist seit 1997 Medical Advisor bei der Beiersdorf AG. Ihr Schwerpunkt ist die Dermatologie. Sie steht im regelmäßigen Austausch mit Ärzten, Apothekern sowie Verbrauchern und betreibt aktive Aufklärungsarbeit zur adäquaten Hautpflege. Zuvor studierte sie Humanmedizin und arbeitete als praktische Ärztin mit Qualifikation in pharmazeutischer Medizin.

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