Damit das Fruchtsäurepeeling die bestmögliche Wirkung entfaltet, solltest du während und nach der Anwendung einige grundlegende Dinge beachten:
1. Hautverträglichkeit testen: Wenn du das erste Mal ein Fruchtsäurepeeling durchführst, wähle eine niedrige Konzentration (5-10 % AHA) und teste das Peeling auf einer kleinen Hautstelle, z. B. hinter dem Ohr.
2. Auf trockene Haut anwenden: Verzichte vor der Behandlung auf mechanische Peelings oder Reinigungsbürsten, da diese die Haut zusätzlich reizen können. Trage Fruchtsäurepeelings immer auf gereinigte, trockene Haut auf. Feuchte Haut kann die Aufnahme der Säuren verstärken, was zu Brennen oder Hautirritationen führen kann.
3. Haut schonen: Nach der Behandlung solltest du die Fruchtsäure vollständig einziehen lassen. Für die ersten Stunden danach gilt: Verzichte darauf, dein Gesicht zu waschen und verwende kein Make-Up. Das solltest du erst am Tag danach wieder auftragen.
4. Sonnenschutz auftragen: Eine Nebenwirkung von Fruchtsäurepeelings ist, dass die Haut danach empfindlicher gegen UV-Strahlung ist. Trage deshalb konsequent ein Sonnenschutzmittel mit einem LSF von 30, idealerweise mit LSF 50 auf. Eucerin bietet für verschiedene Hautzustände den passenden Sonnenschutz an. Bei Fruchtsäurebehandlungen mit hohen Säurekonzentrationen solltest du dich zusätzlich für etwa vier Wochen nicht direkt in der Sonne aufhalten.
5. Wechselwirkung beachten: Nutze unmittelbar vor oder nach dem Fruchtsäurepeeling kein Retinol, Benzoylperoxid oder hochdosiertes Vitamin C. Diese Kombination kann deine Haut unnötig reizen.