Nahaufnahme des Gesichts einer Frau, die eine professionelle Behandlung mit Fruchtsäurepeeling bekommt

Fruchtsäurepeelings: effektiv bei Akne, Pigmentflecken und Falten

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Das Wichtigste in Kürze:

  • Fruchtsäurepeelings oder AHA-Peelings zählen zu den chemischen Peelings und arbeiten z. B. mit Glykolsäure, Milchsäure oder Mandelsäure.
  • Fruchtsäurepeelings lösen abgestorbene Zellen der obersten Hautschicht ab und wirken besonders gegen Falten, Pigmentflecken, unreine Haut und Narben.
  • Nach einer Fruchtsäurebehandlung ist die Haut empfindlich und sollte mit Feuchtigkeitscremes und hohem Sonnenschutz versorgt werden.

Was ist ein Fruchtsäurepeeling?

Ob fahle Haut, Fältchen oder Pickelmale: Fruchtsäurepeelings sind effektive Helfer gegen eine Vielzahl von Hautveränderungen und machen deine Haut ebenmäßiger. Sie zählen zu den chemischen Peelings und zeichnen sich durch den Einsatz von Fruchtsäuren aus, die auch Alpha-Hydroxysäuren (AHAs) genannt werden. Deshalb sind sie auch als AHA-Peelings bekannt.

Im Gegensatz zu mechanischen Peelings, die mit Schleifpartikeln arbeiten, wirken Peelings mit Fruchtsäuren auf chemischem Weg. Sie lösen abgestorbene Hautzellen an der obersten Hautschicht ab. Durch die sanfte Abschilferung wird der natürliche Erneuerungsprozess der Haut unterstützt, wodurch die Haut glatter und feiner erscheint.

Fruchtsäurepeeling zu Hause oder professionell – was sind die Unterschiede?

Fruchtsäurepeelings kannst du sowohl als ästhetische Behandlung in einer dermatologischen Praxis bzw. einem Kosmetikstudio als auch zu Hause durchführen:

  • Bei professionellen Fruchtsäurebehandlungen werden deutlich höhere Säurekonzentrationen (20-70 % AHA) eingesetzt. Diese sind in der Regel „ungepuffert“. Das bedeutet, dass der pH-Wert des Peelings niedriger ist und die Säure dadurch stärker wirkt. Ungepufferte Peelings dringen tiefer in die Hautschichten ein, was eine stärkere Wirkung und intensivere Hauterneuerung zur Folge hat.
  • Fruchtsäurepeelings für die Heimanwendung sind in deutlich geringeren Konzentrationen erhältlich (meist 5-15 % AHA). Sie sind gepuffert, um das Risiko von Hautreizungen zu minimieren. Gepufferte Säuren haben einen etwas höheren pH-Wert, wodurch sie langsamer und kontrollierter wirken.

Für wen sind Fruchtsäurepeelings geeignet?

Fruchtsäurepeelings regen durch stimulierende Eigenschaften die Zellerneuerung an. Dadurch sind sie bei verschiedenen Hautzuständen vorteilhaft:

  • Fettige Haut, Mischhaut sowie Akne: Fruchtsäurepeelings mildern Pickelmale und Aknenarben, klären die Poren und beugen weiteren Unreinheiten vor.
  • Alternde Haut: Durch die Anregung der Hauterneuerung wirkt die Haut nach der Fruchtsäurebehandlung rosiger und straffer.
  • Trockene Haut: Einige Fruchtsäurepeelings besitzen hygroskopische (wasserbindende) Eigenschaften und verbessern die Fähigkeit der Haut, Feuchtigkeit zu speichern.
Bei empfindlicher Haut ist dagegen Vorsicht geboten. Gerade bei Hauterkrankungen wie Rosacea oder Neurodermitis können Behandlungen mit Fruchtsäuren reizend wirken und bestehende Entzündungen sogar verschlimmern. Wenn du unsicher bist, ob ein Fruchtsäurepeeling für deine Haut geeignet ist, solltest du deine*n Ärzt*in um Rat fragen.

Was bringt ein Fruchtsäurepeeling?

Fruchtsäurepeelings helfen besonders bei Akne und klären unreine Haut sowie verstopfte Poren.

Fruchtsäurepeelings senken kontrolliert den natürlichen pH-Wert der Haut ab, der normalerweise zwischen 4,5 und 5,5 liegt. Das führt dazu, dass sich die Verbindungen zwischen den Hornzellen in der obersten Hautschicht lösen, wodurch abgestorbene Hautzellen entfernt werden. Dieser Prozess fördert die Zellteilung und die Bildung neuer, gesunder Hautzellen.

Konzentrierte Fruchtsäurepeelings mit Glykolsäure können zudem die Kollagenproduktion stimulieren, indem sie die Aktivität von Fibroplasten in der Dermis anregen – das sind die Zellen, die für die Kollagensynthese verantwortlich sind.1 Gleichzeitig gibt es Hinweise darauf, dass Fruchtsäuren die Aktivität bestimmter Enzyme hemmen, die Kollagen abbauen.2

Insgesamt wirkt die Haut so glatter und ebenmäßiger und verschiedene Hautprobleme werden dadurch verbessert.

Glättung von Narben

Mit Fruchtsäurepeelings kannst du ebenfalls Akne- und Pickelnarben verbessern. Sie lösen die geschädigten Hautzellen sanft ab und regen die Hauterneuerung an. Je nach Tiefe der Narbe und Art der Behandlung gibt es hier AHA-Peelings bis 12 % (für zu Hause), bis 40 % (in Kosmetikstudios) oder sogar bis 70 % (bei Dermatolog*innen). Je höher die Konzentration, desto tiefer die Hautschichten, die die Fruchtsäuren abtragen können. Bei regelmäßiger Anwendung erscheint deine Haustruktur so feiner und Unebenheiten weniger tief.

Klärung von Hautunreinheiten

Auch fettige und unreine Haut verbessert sich durch Fruchtsäurepeelings. Die Behandlung bewirkt ein geklärtes Hautbild mit optisch verkleinerten Poren, da durch das Abtragen der obersten Hautschicht auch überschüssiger Talg entfernt wird. Gleichzeitig wird das Risiko für Mitesser und Entzündungen reduziert. AHA-Peelings erhalten so einen leicht antibakteriellen Effekt – ein zusätzlicher Vorteil, wenn du unreine Haut hast.

Aufhellen von Hyperpigmentierungen

Stirnpartie einer älteren blonden Frau, auf der Stirnfalten sowie Altersflecken zu sehen sind
Bei regelmäßiger Anwendung hellen Fruchtsäurepeelings Altersflecken auf und polstern Fältchen optisch auf.
Hyperpigmentierungen wie Alters- oder Sonnenflecken entstehen durch eine lokale Anhäufung von Melanin. Sie zeigen sich besonders im Alter, wenn die Haut jahrelang und unzureichend geschützt UV-Strahlung ausgesetzt war. Ähnliche dunkle Flecken können auch beim Abheilen von Entzündungen entstehen – sog. Akne- oder Pickelmale (medizinisch postinflammatorische Hyperpigmentierungen). Fruchtsäurepeelings hellen solche Pigmentflecken schrittweise auf, indem sie die verhornten, melaninreichen Hautzellen ablösen. Gleichzeitig regen sie die Bildung neuer, gleichmäßig pigmentierter Zellen an.

Revitalisierung von fahler Haut und Falten

Mit zunehmendem Alter nehmen die Talgproduktion und Durchblutung sowie der Feuchtigkeitsgehalt der Haut ab. Gleichzeitig verringert sich die Zellerneuerung. Die Folge sind unter anderem fahle Haut und die Entstehung von ersten Fältchen, die sich mit fortschreitender Hautalterung vertiefen. Fruchtsäurepeelings unterstützen hier nicht nur die Hauterneuerung, sondern können auch indirekt die Kollagenproduktion stimulieren – dadurch erscheint die Haut praller und straffer.

Glykolsäure, Milchsäure & Co.: Diese Fruchtsäuren finden sich in Peelings

Fruchtsäuren kommen natürlicherweise in einigen Obstsorten vor. Dazu zählen Zitronen, Äpfel, Zuckerrohr und Weintrauben, aber auch bestimmte Milchprodukte. Für kosmetische und dermatologische Fruchtsäurepeelings verwendet man meist synthetisch hergestellte Fruchtsäuren. Das ermöglicht es, die Peelings in der gewünschten Konzentration zu produzieren – dadurch wirken sie effektiver und das Risiko für Nebenwirkungen wird minimiert. Auch die Herstellung kombinierter Säuremischungen für professionelle Behandlungen ist damit möglich.

Glykolsäure – effektive Hauterneuerung

Glykolsäure ist die bekannteste und effektivste der Fruchtsäuren und wird aus Zuckerrohr gewonnen. Sie hat die kleinste Molekülstruktur aller AHAs, wodurch sie besonders tief in die Haut eindringen kann. In Fruchtsäurepeelings eignet sie sich hervorragend zur Reduktion von Pigmentflecken, feinen Linien, vergrößerten Poren und Aknenarben. Ihre intensive Wirkung macht sie ideal für reife, sonnengeschädigte oder unebene Haut. Bei empfindlicher Haut ist jedoch Vorsicht geboten, denn Glykolsäure kann leicht reizen.

Mandelsäure – für empfindliche Haut

Mandelsäure wird aus Bittermandeln gewonnen. Sie hat eine besonders große Molekülstruktur und dringt langsamer in die Haut ein als andere AHAs. Deshalb ist sie besonders gut für empfindliche Hauttypen geeignet, die auf Peelings mit anderen Fruchtsäuren schnell gereizt reagieren. Sie wird häufig zur Behandlung von leichter Akne, verstopften Poren und Hyperpigmentierung eingesetzt, da sie eine klärende, aber gleichzeitig milde Wirkung hat.

Milchsäure – sanft und feuchtigkeitsspendend

Milchsäure gehört ebenfalls zur Gruppe der AHAs. In Peelings ist sie besonders für empfindliche oder trockene Haut geeignet. Sie hat eine größere Molekülstruktur als Glykolsäure und dringt daher langsamer in die Haut ein – deshalb wirkt sie sanfter. Als Fruchtsäurepeeling hat sie nicht nur eine sanft exfolierende (peelende) Wirkung, sondern bindet auch Feuchtigkeit in der Haut. Milchsäure kann auch helfen, den natürlichen pH-Wert der Haut und damit die Hautbarriere zu stabilisieren.

Zitronensäure – gegen Pigmentflecken

Wie ihr Name schon verrät, wird Zitronensäure aus Zitrusfrüchten, aber auch aus bestimmten Beeren gewonnen. Sie ist besonders für ihre aufhellenden Eigenschaften bekannt. In Fruchtsäurepeelings wird sie häufig begleitend gegen Hyperpigmentierungen und einen ungleichmäßigen Teint eingesetzt, da sie abgestorbene Hautzellen und abgelagertes Melanin entfernt.

Zitronensäure wirkt zusätzlich antioxidativ und schützt die Haut so vor schädlichen Umwelteinflüssen. Da sie jedoch stärker reizen kann als andere AHA-Peelings, sollte sie nur in niedriger Konzentration und nicht zu häufig verwendet werden.

Apfelsäure – das sanfte Peeling

Apfelsäure steckt in vielen Obstsorten, wie z. B. Äpfel, Birnen, Quitten oder Trauben. Sie löst abgestorbene Hautschüppchen sanft ab und ist ein echter Feuchtigkeits-Booster für die Haut. In Fruchtsäurepeelings wirkt sie weniger aggressiv als Glykolsäure – deshalb ist sie auch für empfindliche Haut geeignet. Apfelsäure wird häufig in Kombination mit anderen AHAs eingesetzt und sorgt so für einen frischen, strahlenden Teint.

AHA- oder BHA-Peeling?

AHA, BHA und PHA bilden die sogenannten Hydroxycarbonsäuren, die zur Verbesserung bestimmter Hautzustände eingesetzt werden. Besonders häufig sind sie in AHA- oder BHA-Peelings enthalten – doch wie unterscheiden sie sich?

  • AHA-Peelings mit z. B. Glykolsäure sind besonders geeignet, wenn du Fältchen, Pigmentflecken oder vergrößerte Poren reduzieren möchtest. AHAs sind wasserlöslich und wirken vor allem an der Hautoberfläche. Deshalb stellen sie mildeste Form des chemischen Peelings dar.
  • BHA-Peelings basieren auf Salicylsäure. Sie sind fettlöslich, dringen tiefer in die Poren ein und wirken zusätzlich entzündungshemmend. Daher sind sie besonders geeignet, wenn deine Haut fettig ist und zu Entzündungen neigt.

Fruchtsäurepeeling selbst machen – geht das?

Da Fruchtsäuren in vielen Lebensmitteln enthalten sind, ist es möglich, Fruchtsäurepeelings auch selbst herzustellen – z. B. aus Zitronensaft, dem Olivenöl als Basis beigemischt wird. Auf diese Eigenkompositionen solltest du jedoch verzichten. Besonders im falschen Mischverhältnis können sie deine Haut nämlich schnell reizen. Gleichzeitig sind sie weniger wirksam als professionelle AHA-Behandlungen oder fertige Fruchtsäurepeelings für zu Hause.

Step by Step: Fruchtsäurebehandlung vorbereiten, anwenden und pflegen

Egal ob in der Praxis oder zu Hause durchgeführt: Ein Fruchtsäurepeeling kann deine Haut sichtbar verfeinern. Wichtig ist vor allem, dass du eine angemessene Konzentration für deine Haut anwendest. So geht die Fruchtsäurebehandlung für dein Gesicht:
Eine Frau reinigt ihr Gesicht über dem Waschbecken vor dem Spiegel

Schritt 1: Haut vorbereiten

Wasche deine Hände und reinige dein Gesicht vor dem Fruchtsäurepeeling mit einem milden, nicht reizenden Reinigungsprodukt. Für empfindliche und trockene Haut eignet sich die Eucerin DermatoClean [HYALURON] Reinigungsmilch mit Hyaluronsäure und Glyco-Glycerol. Bei unreiner und fettiger Haut hilft das Eucerin DermoPure Clinical Erneuerndes Reinigungsgel mit BHA und PHA, das die Haut klärt und von überschüssigem Talg befreit.

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Eine Frau reinigt ihr Gesicht über dem Waschbecken vor dem Spiegel

Schritt 2: Auftragen und einwirken lassen

Trage das Fruchtsäurepeeling auf dein getrocknetes Gesicht mit einem Wattepad, Maskenpinsel oder deinen gereinigten Fingern gleichmäßig auf. Spare die Augenpartie und Lippen aus. Beachte die Einwirkzeit und lasse das Peeling nicht länger als angegeben auf der Haut, um Reizungen zu vermeiden.
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Eine Frau reinigt ihr Gesicht über dem Waschbecken vor dem Spiegel

Schritt 3: Neutralisieren und abwaschen

Einige Fruchtsäurepeelings müssen neutralisiert werden. Falls dein Produkt eine separate Neutralisationslösung erfordert, trage diese nach der Einwirkzeit auf. Ansonsten spüle das AHA-Peeling mit viel lauwarmem Wasser gründlich ab. Achte darauf, dass keine Reste auf der Haut bleiben.
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Eine Frau cremt nach der Behandlung mit Fruchtsäure ihr Gesicht vor dem Spiegel mit einer Feuchtigkeitscreme ein

Schritt 4: Beruhigende Pflege und Sonnenschutz auftragen

Nach der Behandlung mit Fruchtsäure braucht deine Haut Feuchtigkeit und Schutz: Verwende zur Beruhigung der Haut die Eucerin pH5 Beruhigende Creme mit Panthenol und feuchtigkeitsspendendem Glycerin. Eine effektive Hydratisierung bietet die Eucerin Hyaluron-Filler + 3x Effect Tag LSF 30 mit Hyaluronsäure und hohem Sonnenschutz. Beachte: Nach der Behandlung ist deine Haut besonders empfindlich gegenüber UV-Strahlung. Schütze deine Haut daher unbedingt mit einem Sonnenschutzmittel mit hohem LSF, z. B. der Eucerin Oil Control Face Sun Gel-Creme LSF 50+.
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Wie oft darf man ein Fruchtsäurepeeling machen?

Die Anwendungshäufigkeit hängt von der Konzentration der Säure ab. Ein mildes Fruchtsäurepeeling für zu Hause kannst du ein- bis zweimal pro Woche auftragen. Stärkere Varianten sollten nur alle 2-4 Wochen oder in monatlichen Abständen zur Anwendung kommen. Wichtig ist, dass du deine Haut langsam an die AHA-Peelings gewöhnst.

5 Dos & Dont's zur Fruchtsäurebehandlung

Damit das Fruchtsäurepeeling die bestmögliche Wirkung entfaltet, solltest du während und nach der Anwendung einige grundlegende Dinge beachten:

1. Hautverträglichkeit testen: Wenn du das erste Mal ein Fruchtsäurepeeling durchführst, wähle eine niedrige Konzentration (5-10 % AHA) und teste das Peeling auf einer kleinen Hautstelle, z. B. hinter dem Ohr.

2. Auf trockene Haut anwenden: Verzichte vor der Behandlung auf mechanische Peelings oder Reinigungsbürsten, da diese die Haut zusätzlich reizen können. Trage Fruchtsäurepeelings immer auf gereinigte, trockene Haut auf. Feuchte Haut kann die Aufnahme der Säuren verstärken, was zu Brennen oder Hautirritationen führen kann.

3. Haut schonen: Nach der Behandlung solltest du die Fruchtsäure vollständig einziehen lassen. Für die ersten Stunden danach gilt: Verzichte darauf, dein Gesicht zu waschen und verwende kein Make-Up. Das solltest du erst am Tag danach wieder auftragen.

4. Sonnenschutz auftragen: Eine Nebenwirkung von Fruchtsäurepeelings ist, dass die Haut danach empfindlicher gegen UV-Strahlung ist. Trage deshalb konsequent ein Sonnenschutzmittel mit einem LSF von 30, idealerweise mit LSF 50 auf. Eucerin bietet für verschiedene Hautzustände den passenden Sonnenschutz an. Bei Fruchtsäurebehandlungen mit hohen Säurekonzentrationen solltest du dich zusätzlich für etwa vier Wochen nicht direkt in der Sonne aufhalten.

5. Wechselwirkung beachten: Nutze unmittelbar vor oder nach dem Fruchtsäurepeeling kein Retinol, Benzoylperoxid oder hochdosiertes Vitamin C. Diese Kombination kann deine Haut unnötig reizen.

Fruchtsäurebehandlungen für empfindliche Haut

Wenn du empfindliche Haut hast, können Fruchtsäurepeelings schnell reizend wirken. Besonders bei Dermatosen wie Neurodermitis ist Vorsicht geboten, denn der pH-Wert der Haut ist dabei leicht erhöht. Hierfür sind Fruchtsäurepeelings oft zu stark formuliert – wähle stattdessen lieber eine sanftere Anwendung.

Als Fruchtsäurebehandlungen für das Gesicht kommen milder formulierte Seren und Cremes mit Fruchtsäure infrage. Für sensible Haut hat Eucerin das Hyaluron-Filler + 3x Effect Porenverfeinerndes Serum mit Milchsäure und Glykolsäure entwickelt. Es entfernt sanft die oberen Hautzellen und ist durch seine schonende Formulierung für die tägliche Anwendung geeignet.

Bei empfindlicher, unreiner Haut ist das Eucerin DermoPure Clinical Klärendes Tonic mit Glykolsäure und Gluconolacton (PHA) ideal. Es reinigt die Poren, reduziert Hautunreinheiten und beugt der Entstehung von Mitessern und Pickeln vor.

Wichtig: Wenn du dir bei der Hautverträglichkeit unsicher bist, konsultiere deine Arztpraxis. Wende zudem keine Fruchtsäurepeelings oder Pflegeprodukte mit AHAs bei akuten Schüben oder Entzündungen an.

Moy, L. S., Murad, H., & Moy, R. L. (1996). Glycolic acid modulation of collagen production in human skin fibroblast cultures in vitro. Dermatologic Surgery, 22(5), 439-441. https://journals.lww.com/dermatologicsurgery/abstract/1996/05000/glycolic_acid_modulation_of_collagen_production_in.5.aspx

2 Dagdelen, Nuray. Verbesserung der Wundheilung durch die Hemmung von Matrix-Metalloproteinasen. Diss. lmu, 2018. https://edoc.ub.uni-muenchen.de/22532/7/Dagdelen_Nuray.pdf

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